• Archive of "Allgemein" Category

    New Year @ Opotiki

    1. Januar 2013 // Kommentare deaktiviert für New Year @ Opotiki

    We’ve spent New Year and a couple of more days in Opotiki, close to Whatakane. The camp site (Island View Holiday Park) is really nice and after the New Year beach party last night we definitely want to come back for this year’s party.

    In diesem Jahr haben wir in Opotiki in der Nähe von Whakatane Sylvester gefeiert. Der Strand war voller Lagerfeuer und es gab sogar etwas Feuerwerk. Nächstes Sylvester wollen wir wiederkommen, der Campingplatz ist großartig!

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    Christmas 2012

    25. Dezember 2012 // 2 Comments »

    Happy Christmas! We’ve spent Christmas Eve with the Würdig’s (Andre cooked an awesome meal – duck with german dumplings and red cabbage) and now we prepare ourselves for a week of camping in Opotiki. Fingers crossed, the weather will be challenging. Cheers!

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    Neue Telefonnummer / New Phone Number

    2. Mai 2012 // Kommentare deaktiviert für Neue Telefonnummer / New Phone Number

    Wie die meisten von Euch via Facebook wissen, sind wir letztes Wochenende gezwungenermassen (komisches Wort) umgezogen, da unser altes Haus verkauft wurde. Dies bringt natürlich wieder eine neue Telefonnummer mit sich. Wer sich also telefonisch mit uns in Verbindung setzten möchte, ruft bitte künftig auf dieser Nummer an: +64 9 2754183

    Wir freuen uns immer, von Euch zu hören und hoffen, euch in Kürze von der Hausbaufront zu berichten.

    Viele Grüsse von

     

    Cara, Jana & Andre

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    29.08. – 14.09 – André in Australien

    30. September 2010 // Kommentare deaktiviert für 29.08. – 14.09 – André in Australien

    Es ist ja nicht so, dass wir nicht herumkommen in der Welt. Das liegt zum einen an unserer unersättlichen Neugier, zum anderen ganz einfach am Job. Nach nur 4 Wochen bei Nestlé stand fest, dass ich 2 1/2 Wochen in Australien verbringen werde – zur Einarbeitung. Das klingt erst einmal verlockend, aber nach dem Trubel der vergangenen Monate waren weder Jana noch ich wirklich davon begeistert. Aber was tut man nicht alles für ein Monatsgehalt? Also ging’s dann Ende August nach Sydney ins Head office, wo ich 3 Tage damit beschäftigt war, Leute auszufragen. Gut war, dass es neben dem Büro auch gleich einen IKEA gab, wo ich mich ausgiebig an Köttbullar stärken konnte. Jana hat mir auch gleich aufgetragen, einen Krabbeltunnel für Cara zu kaufen, was ich mit großer Freude getan habe. Von der Stadt selbst habe ich wenig gesehen, da einfach keine Zeit für ausgiebige Besichtigungstouren war. Aber es war warm im Vergleich zu Auckland, und am letzten Abend habe ich es dann wenigstens noch geschafft, mir die Harbour Bridge und die Oper anzusehen.

    In Melbourne hatte ich 2 Wochenenden, die ich mit ausgiebigen Wanderungen durch die Stadt und einer Fahrt ins Umland bestens nutzen konnte. Ich war jedoch ständig am frieren und hatte wenig Gelegenheit, ohne Regenschirm herumzulaufen. Das Wetter war ein Disaster, auch wenn das auf den Bildern nicht so scheint. Nach 12 Jahren Trockenheit waren die Einheimischen jedoch froh, endlich mal wieder naß zu werden. Melbourne ist auf jeden Fall einen Besuch wert, man sollte jedoch jede Menge Kleingeld dabeihaben, da die Preise für den Ortsunkundigen teilweise astronomisch hoch sind. Schön war es trotzdem, auch wenn ich die ganze Zeit unter akutem Heimweh zu leiden hatte.

    Das erste Wochenende habe ich hauptsächlich mit schlafen, Stadtbesichtigungen und Museumsbesuchen verbracht. Eine echte Wohltat! Melbourne hat ein sehr gut ausgebautes Straßenbahnnetz, und wenn man die nötige Geduld hat – die Bahnen sind sehr, sehr langsam, dann macht das richtig viel Spaß. Es gibt jede Menge zu entdecken, und für den Liebhaber des Art Deco erst recht. Die Stadt hat sich viel von ihrem Charme bewahrt, allerdings wird hart daran gearbeitet, das Alte durch nicht immer angenehmes Neues zu ersetzen. Im Vergleich zu Auckland jedenfalls ist in Melbourne einiges mehr los – kulturell auf jeden Fall. St Kilda wie auch Fitzroy sind absolut sehenswert. Die Anzahl der Cafés und Restaurants ist überwältigend, es gibt unzählige Galerien und Trödelläden. Eine gesunde Mischung jedenfalls.

    Am 2. Wochenende musste ich dann aber raus aus der Stadt. Die Möglichkeiten sind auch hier nicht begrenzt, aber ich habe mich für einen Überlandtrip auf der Great Ocean Road entschieden. Die wurde zum Andenken der gefallenen australischen Soldaten des 1. Weltkrieges gebaut, und ist sicher eine der reizvollsten Straßen, auf denen ich bisher unterwegs war. Es ist allerdings an den bekannteren Sehenswürdigkeiten auch sehr voll. Man trifft auch hier auf Unmengen freundlich lächelnder Menschen aus einem großen Land im fernen Asien.

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    24.07.2010 – Überfällige Hausführung

    28. September 2010 // 1 Comment »

    So, wir wohnen zwar nicht mehr da, aber der Vollständigkeit halber wollen wir euch noch Bilder von unserem ersten Haus hier (Feb bis Jul) in Auckland zeigen. Das muss ich auch gar nicht lange kommentieren, da die meisten Bilder für sich sprechen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, auch wenn das Bad und die Küche eher dem Geschmack unserer Großeltern entsprachen. Da wir die meiste Zeit drinnen verbracht haben, haben wir uns auch kaum an der auffälligen Fassadenfarbe gestört. Da ich farbenblind bin, hat es mich eigentlich überhaupt nicht gestört. Seht selbst…

    Ich hoffe, dass wir mit Bildern vom neuen Haus nicht wieder ein halbes Jahr brauchen, um sie online zu stellen. Versprechen wir mal nichts. Nur so viel: Wir haben noch nicht mal Fotos gemacht. Aber es ist um einiges schöner und größer. Der Garten ist ein Traum, und ich kann mich wieder um ein paar Fische kümmern. Um allerhand Unkraut allerdings auch…

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    06.07.2010 Job, Job, Job

    6. Juli 2010 // 4 Comments »

    Nach Monaten bangen Wartens, unendlich vielen Interviews, jeder Menger Absagen usw. usf. ist es nun endlich so weit – André muss wieder ins Büro! Das ist ja an sich erst mal keine gute Nachricht, da es eher wie „Urlaub ist vorbei“ oder „Wann geht der Alte endlich mal wieder vor die Tür?“ klingt, aber nach allem, was dem Armen hier in den vergangenen 6 1/2 Monaten widerfahren ist, wurde es Zeit, dass ihn endlich mal jemand ernst nimmt und einstellt. Dazu noch zu ausgezeichneten Konditionen – er darf auch wieder mit SAP arbeiten (mehr ein interner Witz), bei einem beliebten Hersteller allerlei leckerer Sachen, welcher seinen Stammsitz in der Schweiz hat. Die Firma ist so bekannt, da kommt keine Sau drauf… Ja, jetzt heißt es erst mal feiern, feiern und feiern, Tagesmutter suchen, neues Haus suchen und dann den Firmenwagen einfahren :-). Cheers!

    16.07.2010 – Update: also, nachdem so viele Fragen kamen, hier nun die Auflösung des Rätsels: die Firma heisst Nestlé, ich fange am 19.07. an, und werde die Position des Engineering Managers für die hiesige Produktion innehaben.

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    Aus aktuellem Anlass…

    8. April 2010 // 2 Comments »

    Sicher fragt ihr Euch schon, wie es uns so ergeht und was wir eigentlich den ganzen Tag so treiben, wenn wir schon nicht dazu kommen, eure zahlreichen Emails zu beantworten oder endlich mal Bilder von unserem Häuschen online zu stellen. Das fragen wir uns auch täglich aufs Neue, denn irgendwie ziehen die Tage nur so an uns vorbei. Den größten Teil des Tages nimmt vermutlich unser kleiner Sonnenschein ein, ab und an geht auch die eine oder andere Bewerbung raus und sonst vermissen wir unsere Putzfrau ganz schrecklich und quälen uns mit der Hausarbeit.

    Die letzten 2 Wochen hatten wir dann unseren 2. Besuch, denn Cara’s Großmutter hat es vor Sehnsucht nicht mehr ausgehalten und unendlich Strapazen auf sich genommen, um sie endlich wieder in die Arme schliessen zu können. Nach nur kurzer Zeit mit Cara waren aber alle Schwierigkeiten vergessen, denn Oma war gleich voll und ganz ihrem Charme und ihrer Frohnatur erlegen und hat sie keine Minute mehr hergegeben. Die volle Aufmerksamkeit von 3 Erwachsenen war auch Cara’s Entwicklung sehr förderlich und so können wir einige Erfolge verbuchen: Cara zeigt jetzt auf Dinge, die sie faszinieren, wird sie nach einer Person gefragt, kann sie zielsicher auf diese zeigen und an einer Hand läuft sie absolut sicher. Die ersten 3 Schritte alleine wurden noch pünktlich wenige Schritte vor Oma’s Abreise demonstriert. Hat trotzdem nicht geholfen, denn schon ist sie wieder weg und wir vermissen sie alle. Aber wir haben nicht nur das hübscheste und klügste Kind dieser Welt, nein auch das höflichste, denn ihr erstes richtiges Wort ist nicht etwa Papa oder Mama, sondern „Danke“.

    Vor 2 Wochen haben wir dann alle Sachen gepackt und haben mit Barbara die Südinsel für eine Woche erkundet. Viele Abenteuer haben wir erlebt und viel gesehen, unter anderem Pinguine, Seelöwen und Robben und natürlich Unmengen von schönen Stränden und Sonnenuntergängen. Falls wir es in unserem stressigen Alltag unterbringen können, werden hier auch irgendwann mal ein paar der über 3000 Bilder gezeigt. Bis dahin müsst ihr euch mit eurer eigenen Vorstellungskraft zufrieden geben.

    Endlich haben sich auch die Bemühungen der Jobsuche auch gelohnt und so wird Jana ab dem 1.5. ihre Pflichten als hingebungsvolle Hausfrau und Mutter an André abtreten und sich erstmal um die Versorgungslage der Familie kümmern und ist bei der Firma Cubic Defense als Contract Analyst tätig. Die Zeit bis zum Arbeitsbeginn werden wir daher noch ausgiebig nutzen und uns ein 2. Mal auf die Südinsel begeben und 3 Wochen in einem Wohnmobil die Gegend erkunden. Wir sind also erst wieder ab dem 29.4. erreichbar und dann in vermutlich über 8000 Bilder versunken, die ihr mit viel Glück noch vor Jahresende zu sehen bekommt.

    Also lasst es euch gut gehen und genießt den Frühling. Viele liebe Grüsse vom anderen Ende der Welt.

    Jana, André & Cara

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    Bye, Bye Shanghai!

    17. Dezember 2009 // 1 Comment »

    Übermorgen ist es nun soweit: wir kehren Shanghai den Rücken. Wie wir uns fühlen? Hmm, wohl ein Mix aus Vorfreude auf neue Abenteuer, Angst vor einer ungewissen Zukunft und etwas Wehmut. Die wohl häufigste Frage in den letzten Wochen: Warum gerade Neuseeland?

    Ja, wo fangen wir jetzt an? Nach bald 3 3/4 Jahren in Shanghai war einfach die Luft raus. Alles war nur noch zu viel – zu viel Lärm, zu viel Schmutz, zu viele Kakerlaken, zu viele Autos, einfach zu viel Stress – leider auch im Büro. Es musste also eine Lösung her, mit der wir glücklich werden können. Nach Hause wollten wir noch nicht, also wohin? Jana hat immer schon das Bedürfnis verspürt, mal in Neuseeland Urlaub zu machen, also was lag da näher, als unsere Hochzeitsreise dorthin zu legen. Und nach vielen langen Gesprächen – schon vor dem Urlaub, war eigentlich klar, dass das nicht nur ein Urlaub werden wird, sondern ein intensives Ausloten, ob Neuseeland vielleicht unsere künftige Heimat werden könnte. Das Cara im Mai geboren wurde, hat uns die Entscheidung sogar noch erleichtert. In den vergangenen Monaten gab es viele kleine Hinweise und Begebenheiten, die nur in eine Richtung wiesen – nichts wie weg hier!

    Aber wie sollten wir es nun anstellen? Ohne Arbeitserlaubnis für Neuseeland kein Jobangebot und ohne Jobangebot keine Arbeitserlaubnis. Es gab also nur 2 Möglichkeiten: entweder auf gut Glück alles aufgeben, mit einem Touristenvisum einreisen und vor Ort suchen oder durch den langwierigen Prozess der Antragstellung auf Permanent Residence (PR), also die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, zu gehen. Wir entschieden uns, erstmal die PR zu beantragen und dann zu schauen, wie wir weiter vorgehen.

    Die Monate nach unserer Reise waren wir mit den notwendigen Vorbereitungen beschäftigt: zuerst suchten wir uns einen Einwanderungsberater, der uns mit den notwendigen Formalitäten unterstützt, denn wie jeder, der diesen Prozess einmal durchgemacht hat, weiß, was an Formularen und Anträgen auf einen zukommt. Anschliessend mussten Zeugnisse übersetzt, beglaubigt und nach neuseeländischem Standard anerkannt werden. Nachdem dies abgeschlossen war, konnten wir endlich mit dem eigentlichen Einwanderungsverfahren beginnen. Dazu musste ein Antrag abgegeben werden, in dem vorhandene Qualifikationen aufgelistet und mit Punkten bewertet wurden. Dieser Antrag kam in einen Pool und in Abhängigkeit der erreichten Punkte und Anzahl der Anträge werden diese dann gelost. Wir hatten Glück und wurden gleich wenige Tage nach dem Einreichen des Antrags gezogen und konnten nun den eigentlichen Antrag auf eine Aufenthaltsgenehmigung stellen. Dazu waren viele weitere Dokumente und Beglaubigungen sowie ärztliche Untersuchungen notwendig, aber auch das haben wir geschafft und der Antrag wurde eingereicht. Wie lange es dauert, bis dieser nun bearbeitet wird, ist ungewiß. Es kann 2 Monate, aber auch noch 6 Monate dauern, bis wir unsere Aufenthaltsgenehmigung in den Händen halten.

    Nachdem wir aber nun schon ein halbes Jahr mit der Planung beschäftigt waren, wollten wir nicht noch länger warten und beschlossen, auch ohne PR unseren China-Aufenthalt zu beenden und Ende Dezember mit einem Touristenvisum in Neuseeland einzureisen und nach einem ausgedehnten Urlaub mit der Jobsuche zu beginnen. Um den Zeitdruck etwas zu mindern, haben wir ein verlängertes Touristenvisum für 9 Monate beantragt, der Job und die Wohnung wurde gekündigt, Flüge, eine vorläufige Unterkunft und ein Mietwagen gebucht. Sehr schweren Herzens haben wir uns am Samstag von unserer alten Wohnung verabschiedet und wohnen nun im Hotel. Die Möbel und alle Koffer sind ver- bzw. gepackt, und bei den meisten Dingen, die bis vor kurzem noch alltäglich waren, sagen wir nun z. Bsp., dass ist das letzte Mal, dass wir hier essen gehen, dass letzte Mal, dass wir diese Straße entlanggehen, dass letzte Mal, dass wir uns über den alltäglichen Wahnsinn hier wundern. Da schwingt viel Wehmut mit, aber auch viel Erleichterung.

    Wie zieht man nun ein schlüssiges Fazit nach einer so langen Zeit in Shanghai? Wir haben beschlossen, dass das eigentlich gar nicht geht. Es gibt so viel zu berichten, so viele Eindrücke, dass ein paar Sätze zu wenig wären, um diese Stadt, das Land und vor allem die Leute zu erklären. Wir werden das alles hier mit Sicherheit vermissen, und ich meine alles, selbst die eher unangenehmen Erinnerungen. Die Zeit in China war in jedem Fall aufregend. Wir haben viel über uns gelernt, vor allem, das Geduld eine Tugend ist, die man hier in jedem Fall tagtäglich braucht. Warten ist ein Dauerzustand hier. Warten auf Entscheidungen oder Informationen, warten auf Taxis oder Post, Warteschlangen wie auch das Warten auf jemanden, der einem beim übersetzen hilft, erfordern ein Maß an Geduld, welches erst einmal entwickelt werden muss. Andererseits ist es unabdingbarer Teil des Lebens in China, dass man sehr genaue Anweisungen gibt, wenn man etwas erreichen möchte. Das ist beim Schneider so, beim Fahrer wie auch im Büro. Gleichzeitig muss man dann aber sehr ungeduldig wirken, um die Dringlichkeit eines Anliegens zu verdeutlichen. Eben mal im Vorbeigehen eine Anweisung geben, führt fast immer in eine Sackgasse. Hier ist reden wichtig, und das man versteht, das nicht alles verstanden wird, auch wenn es einem so scheint. Eine E-Mail mit 5 Anweisungen wird in etwa so gelesen: Anweisung 1 wird abgearbeitet und dann wird gewartet, bis der Chef nach dem Status fragt. Dann wird Anweisung 2 abgearbeitet und so weiter. Wenn nun der Chef 5 E-Mails schreiben würde, mit je einer Anweisung und der Bitte, nach dem Erledigen der Aufgabe den Status zu kommunizieren, würde das die Effizienz enorm steigern. Aber wir Westler ticken da anders, und das führt zwangsläufig immer wieder zu Problemen. Das Leben hier ist sehr komplex, und wenn man die Sprache nicht versteht, und „verstehen“ heißt auch, zu verstehen, wie die Sprache und die Kultur funktioniert, dann wird es sehr schwierig. Informationen werden völlig anders interpretiert, als wir das tun. Es wird viel interpretiert, und leider auch falsch. Ein Auftrag kann auf verschiedene Weise verstanden werden, und durch die hierarchische Denkweise wird verhindert, dass offene Punkte angesprochen werden. Der Chef, oder der Kunde, hat immer Recht. Wenn dann was schiefläuft hat der Chef die Verantwortung, da er’s ja so und nicht anders angewiesen hat. Das klingt nun ziemlich schwarz-weiß, und natürlich ist das nicht immer so und in jedem Fall. Wir sind gut zurecht gekommen, eben auch, weil wir Fehler nicht immer bei anderen gesucht haben, sondern ab und an auch mal unsere eigene Denkweise hinterfragten. Das ist eine der wichtigsten Lektionen, die wir hier gelernt haben, und das wird uns auch in Neuseeland helfen.

    Eigentlich wollten wir gar nicht so viel schreiben, und um das abzuschließen, hier noch ein paar letzte Worte. Ein Teil von uns wird hierbleiben, und mit dem kleinen Eintrag im Pass unserer Tochter wird sie immer ein „Shanghai-Baby“ bleiben. Kann man eigentlich was Schöneres mitnehmen als ein Kind? Ich denke, dass unsere Tochter das schönste Abschiedsgeschenk ist, was uns diese Stadt machen konnte. Mehr geht gar nicht, alles andere wäre zu viel.

    Freunde haben wir hier gefunden und wieder verabschiedet. Neue Freunde kamen dazu, die nun uns verabschieden. Die Gemeinde hier ist eigentlich eher eine Wohngemeinschaft, aber eine mit Putzfrau, Kindermädchen und dem besten Lieferservice der Welt. Sherpa’s – danke! Wann immer wir hungrig sein werden, werden wir wehmütig an euer kleines Büchlein denken und die vielen Mopeds, die uns unsere Wünsche nach Hause lieferten.

    Wir haben das Leben hier sehr genossen, freuen uns aber auch auf die Antwort, wie es in Neuseeland weitergeht. Wir sind schrecklich aufgeregt, und eigentlich können wir es gar nicht abwarten, in den Flieger zu steigen. Wir wissen aber auch, dass das sicher kein leichter Anfag werden wird, aber wir sagen uns eben auch, dass wir’s hier hinbekommen haben, also warum sollte es in Neuseeland schwieriger werden? Ihr werdet es bald erfahren…

    Zum Schluss noch ein paar Bilder unserer Abschiedsfeier. Zuerst ging es zu einem letzen leckeren Dumplingfrühstück im Ding Xiang Garden und dann weiter zum Weihnachtsmarkt im Paulaner, wo wir noch ausgiebig dem Glühwein und den leckeren Bratwürsten zugesprochen haben. Vielen Dank Euch allen, dass wir Euch noch einmal treffen konnten und für die tollen Abschiedsgeschenke – na gut, den Schlafanzug mal ausgenommen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen irgendwo auf dieser Welt.

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    Gut gelandet!

    1. Oktober 2009 // Kommentare deaktiviert für Gut gelandet!

    Hallo Ihr Lieben,

    wollten mal schnell Bescheid geben, dass wir gut in Deutschland gelandet sind und der Flug mit unserer Maus völlig problemlos verlaufen ist. Auch die Zeitumstellung hat sie ohne Probleme verkraftet und sie schläft schon wieder die Nacht durch, im Gegensatz zu ihren Eltern. Noch weniger verkraften wir den Kälteschock und bibbern um die Wette.

    Momentan weilen wir noch in Cottbus, am Freitag werden wir uns dann auf den Weg nach Dresden machen und Sonntag geht es dann weiter nach Edersleben, um dort ein wenig Zeit mit André’s Familie zu verbringen. Donnerstag sind wir wieder zurück in Cottbus und verbringen dort das Wochenende, bevor es am Montag schon wieder zurück nach Shanghai geht.

    Während unseres Aufenthalts könnt ihr uns unter folgender Handynummer erreichen: 0152 27 17 96 73.

    Viele Grüsse aus Cottbus von Jana, André & Cara.

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    Danke Tobi & Dea!

    7. Juli 2009 // 2 Comments »

    Heute morgen hat uns ein wunderschönes Geschenk von Tobi und Andrea erreicht und die Fotos davon können wir euch einfach nicht vorenthalten. Vielen, vielen Dank Ihr Zwei, der Strampler ist einfach zuckersüss und wir haben uns riesig gefreut!!!

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    Frederick

    1. Juli 2009 // Kommentare deaktiviert für Frederick

    Letzten Monat durfte ich Frederick und seine Mama für einen Fotokalender für Papa Erich fotografieren. Frederick hatte viel Spass und es waren einige sehr schöne Fotos dabei, deshalb möchte ich euch diese nicht vorenthalten. Aufträge werden jederzeit angenommen 🙂

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    Cara Greissner, 19.05.2009

    20. Mai 2009 // 8 Comments »

    So, es wissen zwar schon alle, aber hier noch einmal ganz offiziell auf der Website: Am 19.05.2009, 12:45 Uhr wurde unsere Tochter Cara im Shanghai United Family Hospital geboren.

    Kurzer Abriß der Ereignisse:

    05:30 Uhr Jana weckt André mit dem Hinweis, dass etwas passiert sei.

    06:00 Uhr André steht auf und macht erst mal Kaffee, weiß aber bereits, dass er nicht ins Büro fahren wird.

    07:00 Uhr André hat sein Stoppuhr gefunden um wissenschaftlich zu ermitteln, wie häufig und mit welchem Abstand die Wehen kommen (Ergebnis: 7 min).

    09:00 Uhr Die Wehen werden stärker, die Abstände haben sich auf 6 min verkürzt. Jana sitzt auf der Hollywoodschaukel und trinkt einen Erdbeer-Smoothie. Kein Streß, bloß nicht…

    10:00 Uhr Die Wehen machen sich nun doch stärker bemerkbar (Aua!), also entscheiden wir, gegen elf ins Krankenhaus zu fahren. Gesagt, getan.

    11:00 Uhr Ankunft im Krankenhaus. Wehen sind bei 4 min, und die Ärztin meint, dass das Kind in 2 Stunden da sein wird. Ooops!

    12:15 Uhr Jana fängt nach einem kurzen Zwischstopp im Jacuzzi mit den Presswehen an.

    12:45 Uhr Cara schreit schüchtern ihren Unwillen darüber heraus, dass sie bei ihrer Mittagsruhe gestört wurde. Macht nichts, ging ja schnell und weiterschlafen geht immer noch.

    Den Rest erspare ich euch lieber. Das klang sehr einfach, aber die 24 h nach der Geburt waren alles andere als erfreulich für Jana als auch für mich. Macht nichts, jetzt ist es ausgestanden, und wir fangen an, uns wie eine Familie zu fühlen. Eine Familie, die ziemlich viel schläft…

    Hier noch ein paar Bilder.

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    „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“…

    16. Oktober 2008 // Kommentare deaktiviert für „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“…

    …das war das Motto der Taicang Woche, zu dessen Eröffnungszeremonie mein Chef mit genötigt hatte. Die Veranstaltung ist in der Zusammenarbeit mit dem deutschen Generalkonsulat und der Stadtregierung von Taicang entstanden und wird nächste Woche von einem zünftigen Oktoberfest gekrönt. 

    Nach einer quälenden Stunde diverser Reden wichtigen Parteifunktionäre und dem deutschen Botschafter, wurden wir schliesslich belohnt mit einer beeindruckenden Show der chinesischen Tanzkunst von Muscheln und Schiffchen, freigelassenen Tauben, imposanten Rauchfarbenspiel, Luftballontrauben und „Makarena“ auf chinesisch. Taicang hat wirklich nichts ausgelassen, um seinen Besucher gebührend zu imponieren. Danach haben wir uns ins Nachbargebäude begeben, um der Eröffnung der „Technologiemesse“ beizuwohnen, in denen ein Grossteil der in Taicang ansässigen Firmen ihre Produkte präsentiert hat. Nachdem wir uns versichert haben, dass unser Stand der Beste war, liessen wir guten Gewissens die Stadtrundfahrt im „historischen“ Bus mit anschliessendem Bankett saussen, um uns in den wohlverdienten Feierabend zu begeben.

    Ein paar Eindrücke dieser ergreifenden Eröffnungsveranstaltung möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten 🙂

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    Jana’s Geburtstag

    14. Juli 2007 // Kommentare deaktiviert für Jana’s Geburtstag

    Der xx. Geburtstag einer Frau stellt im Allgemeinen eine Herausforderung dar. Wie übrigens andere Geburtstage, sei es der xx-ste oder der yy-ste, auch.

    Ich hatte die glorreiche Idee, viele Menschen einzuladen, um Jana über den Trennungsschmerz hinweg zu trösten. Dies gelang auch unter Zuhilfenahme größerer Mengen Alkohol, in diesem Falle Caipirinha, was aber wiederum dazu führte, dass Jana gegen elf einschlief. Es war jedenfalls schön, auch wenn Winnie-the-Pooh am nächsten Tag etwas malträtiert aussah – er musste als Punching-Ball und auch als Opfer einer sadistischen Attacke seitens eines anwesenden Rauchers herhalten.

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    Abschied von Deutschland

    28. März 2006 // Kommentare deaktiviert für Abschied von Deutschland

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