• Archive of "Unterwegs in Neuseeland" Category

    Waitangi Day 2013

    6. Februar 2013 // Kommentare deaktiviert für Waitangi Day 2013

    What a beautiful day! After a relaxed morning at home, we went for strawberry icecream to Kumeu and then for burgers and wedges (try plum sauce with them – yummy) to Muriwai. This is the place!

    Was für ein wunderschöner Tag. Nach einem sehr entspannten Morgen zu Hause ging es nach Kumeu zum Erdbeereisessen, dann weiter nach Muriwai wo es Burger und Kartoffelecken (mit einer klasse Pflaumensoße) gab.

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    Just another perfect weekend

    25. November 2012 // Kommentare deaktiviert für Just another perfect weekend

    Finally spring arrived… We’re trying to spend as much time outside as possible. This weekend: Picnic on Friday evening at the beautiful Ambury Regional Park, spontaneous BBQ on Saturday with Wencke, Christian and Livia. Sunday Zoo and now we get a real treat – Goulash with red cabbage and dumplings.

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    AIPA gear fest. Too boring for our sweetheart...

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    The Greissner's at the Auckland Zoo

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    Cara & Livia riding the elephant

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    A night out…

    2. November 2012 // Kommentare deaktiviert für A night out…

    Cara decided to have Thai food for dinner. It wasn’t difficult to convince Mum and Dad.

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    Labour weekend in Whitianga

    28. Oktober 2012 // Kommentare deaktiviert für Labour weekend in Whitianga

    We’ve spent the labour weekend with Wencke, Christian and Livia in Whitianga. Unfortunately the weather kept us inside for most of the weekend. However, we’ve had a lovely Saturday, and Monday wasn’t too bad either as we’ve rented a quad bike and exhausted ourselves.

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    Coopers Beach, Episode 2

    12. Oktober 2012 // Kommentare deaktiviert für Coopers Beach, Episode 2

    How boring is this? Each day eat, beach, drink, sleep. Seriously, this place is lovely. Mangonui even has a Thai restaurant serving Jana’s favourite dish (she didn’t have one for the past 2 years). That’s about the only restaurant here… However, our tan is just getting right and we can come back now. See you soon!

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    Finally arrived @ Coopers Beach

    6. Oktober 2012 // Kommentare deaktiviert für Finally arrived @ Coopers Beach

    Yeah, we’ve made it to Coopers Beach. Lovely bach, stunning views and we’ve decided to get a bigger car on the way. Ah, for those who don’t know what’s going on; we’re on a holiday! Cara reckons that’s a village and keeps asking where it is. We love it here!

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    On the road again

    // Kommentare deaktiviert für On the road again

    On our way to Doubtless Bay. Of course, Cara’s super cool pink Barbie headphones and her best friend Momo have to go as well.

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    Ausflug zum Bethells Beach & Karekare Falls

    28. September 2012 // Kommentare deaktiviert für Ausflug zum Bethells Beach & Karekare Falls

    Max, Cara und André an einem zwar kühlen, dafür jedoch sonnigen Sonntag am Bethells Beach. Irgendwann schafften wir es auch noch zu den Karekare Falls. Ein sehr schöner Tag, leider hatte Jana ein Photoshooting und konnte nicht dabei sein. .

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    Mai 2011: Oma war da…

    12. September 2011 // Kommentare deaktiviert für Mai 2011: Oma war da…

    Eigentlich wollte meine Oma ja erst im Juli kommen, aber da es da keine Flüge mehr kam, hat sie sich kurzfristig entschlossen, mich zu meinem 2. Geburtstag zu besuchen. Mensch, war das wieder eine tolle Zeit. Nachdem wir bei Oma’s letzten Besuch ja ziemlich viel rumgefahren sind, haben wir es diesmal wesentlich ruher angehen lassen. So hat mich Oma jeden Tag mittags vom Kindergarten abgeholt, dann sind wir einen Fluffy (Milch mit viiiel Schaum und Marshmellows) trinken gegangen und dann gings mal auf den Spielplatz,  zum shoppen für neue Klamotten oder wir haben einfach ganz viele von den tollen Büchern angeschaut, die Oma mitgebracht hat. Am Wochenende haben wir zusammen mit Mami und Papi auch ein paar Ausflüge gemacht, so waren wir nochmal Eisenbahn fahren, bei Kelly Tarltons in der Unterwasserwelt (wow, da gabs echte Pinguine). Zu meinem Geburtstag waren wir im MOTAT (Museum of Transportation), nachdem ich vormittags im Kindergarten mit meinen Freunden gefeiert habe und ganz viel von meinem leckeren Geburtstagskuchen gefuttert hab (hoffe, ich krieg davon noch bald ein paar Bilder). Mensch, so ne Oma ist ech klasse und ich könnt mich dran gewöhnen, denn sie hat immer ganz viel Zeit für mich und bringt immer super tolle Geschenke mit. Ich war echt ganz schön traurig, als sie wieder fahren musste und hab mich an ihren Koffer geklammert. Geholfen hats nix, dafür ist der nächste Flug aber schon gebucht und so hab ich meine Oma Weihnachten wieder ganze 3 Wochen für mich alleine. Oma ist halt einfach die Beste!

    Viele liebe Grüsse von eurer Cara

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    02.04.11 Tongariro Crossing mit Anne&Peggy

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    Im April/März diesen Jahres haben Anne und Peggy Neuseeland besucht. Da die beiden mehr oder weniger zum Inventar gehören, war es für mich ein großes Vergnügen, die beiden für ein Wochenende in den Bergen zu begleiten. Das das Tongariro Crossing mit zum Besten gehört, was Neuseeland zu bieten hat, machte die Sache noch besser. Wie fleißige Leser unserer Seite ja bereits wissen, haben wir (und die klitzekleine Cara – Jana war damals im sechsten Monat schwanger) das Ganze bereits im Frühjahr 2009 gemacht. Wir waren damals schon begeistert, und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Also ging es noch am Freitag direkt aus dem Büro in Richtung Rotorua los. Da es früh dunkel wurde, habe ich erst nach einigen Schwierigkeiten den Treffpunkt im vulkanischen Nirgendwo gefunden. Nach einer kurzen Nacht machten wir uns dann im Shuttlebus auf den Weg. Das mein Kaffee bei der ziemlich ruppigen Fahrt auf meiner Hose landete, fiel nicht weiter auf, da die meisten Touristen so aussahen, als hätten sie ähnliches bereits auf anderen Touren erlebt. Der Bus war gerammelt voll, so dass wir uns auf die noch folgenden Massen einstellen konnten. 2009 waren wir mehr oder weniger allein auf der Strecke, jetzt mussten wir uns die schmalen Pfade mit einigen hundert Leuten teilen. Das war nicht weiter schlimm, nahm aber etwas vom Reiz der Landschaft. Das Beste war eine Cricketmannschaft, die in einem der Krater spielte. Etwas abwegig, aber bei der Kälte auch irgendwie verständlich. Der Aufstieg war recht gemächlich, da die Langsamsten das Tempo vorgaben und überholen ging halt nicht. Das Wetter war anfänglich schlecht, aber wie ihr an den Fotos sehen könnt, hat sich das dann auch gegeben. Der Abstieg war etwas beschwerlich, und nach 6 Stunden kamen wir erschöpft aber glücklich wieder unten an. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Nahrungssuche, die in einem üppigen Mahl beim örtlichen Chinesen gipfelte. Leider war der Ausflug dann aber schon wieder vorbei, da ich Sonntags zeitig zurück musste um einen Kurztrip nach Australien anzutreten. Alles in allem ein sehr schönes, wenn auch zu kurzes Wochenende.

    Hier noch die Bilder…

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    Eine Bahnfahrt, die ist lustig…

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    ..eine Bahnfahrt, die ist schön. Deshalb machen wir das auch ziemlich oft. Diesmal haben wir Wencke, Christian und Livia mitgenommen auf unsere Abenteuer und sind nach Glenbrook gefahren, um endlich mal wieder mit der schönen Glenbrook Vintage Railway zu fahren.

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    11.3.-3.4.2011 Hilmar in Neuseeland

    7. September 2011 // Kommentare deaktiviert für 11.3.-3.4.2011 Hilmar in Neuseeland

    Zugegebenermassen ist es schon ein Weilchen her, dass uns Jana’s Papa in Neuseeland besucht hat, aber wir haben uns ja mal wieder vorgenommen, die Webseite auf den neuesten Stand zu bringen. Mal sehen, wie weit wir kommen….
    Hilmar war im März für 3 Wochen da und hat nach einem kurzen Aufenthalt in Auckland das Land erkundet. Zwischendurch haben wir uns in Wellington getroffen, was wir ja auch noch nicht kannten. Leider hat sich das Wetter ganz typisch für Wellington gezeigt und wir wurden die meiste Zeit von Regen begleitet. Wie bei fast jedem unserer Flüge hatten wir auch diesmal wieder das „Glück“, dass unser Rückflug gestrichen wurde und wir so die Nacht auf dem Flughafen von Wellington verbringen mussten. Dummerweise hat André so auch seinen Flug am nächsten Tag nach Australien verpasst, wo er ein paar Tage auf Dienstreise verbringen sollte. Was wir in Wellington so gemacht haben, ist inzwischen unserem Gedächtnis entschwunden, aber immerhin können wir uns noch erinnern, dass es uns dort sehr gut gefallen hat und ein bisschen mehr Trubel herrschte als im beschaulichen Auckland. Hier noch ein paar Fotos aus der Zeit mit Hilmar:

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    29.-31.01.2011 New Plymouth & Mt Taranaki

    28. April 2011 // Kommentare deaktiviert für 29.-31.01.2011 New Plymouth & Mt Taranaki

    Weil wir grad so schön dabei sind, hier gleich noch ein Artikel hinterher…

    Ende Januar stand ein verlängertes Wochenende vor der Tür und das können wir nicht ungenutzt lassen. Daher machten wir uns auf den Weg nach New Plymouth, um den vielbewunderten Mount Taranaki mit unserem Besuch zu beeheren. Der gnädige Berg hat sich nicht unbedingt von seiner besten Seite gezeigt und hüllte sich meistens vornehm in Wolken und auch New Plymouth hat uns nicht wirklich vom Hocker gehauen, trotzdem hatten wir eine schöne Zeit. Wieder ein Punkt auf unserer Liste abgehakt…

    Mal nebenbei bemerkt: schaut euch die Bilder am Besten mit PicLens an, da ihr dort eine Slideshow habt und die Bilder wesentlich schneller geladen werden.

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    12.12.2010 Weihnachten in Neuseeland

    5. März 2011 // Kommentare deaktiviert für 12.12.2010 Weihnachten in Neuseeland

    Naja, eigentlich war es ja noch nicht wirklich Weihnachten, denn das eigentliche Fest haben wir ja in Deutschland bei Schnee und Kälte verbracht. Trotzdem wollten wir für Cara einen Weihnachtsbaum aufstellen und ihr unserer Geschenke überreichen, ausserdem musste sie ja schon mal das auspacken üben, deshalb haben wir Weihnachten einfach ein bisschen vorgezogen. Cara hat stolz mitgeholfen, den Baum zu schmücken und sich über die vielen Geschenke gefreut. Ein Ärztekoffe, viele Bücher, ein Dreirad und noch ein Obstsschneideset gab es für unsere Maus. Nach der Bescherung ging es dann ab an den Strand. Hier ein paar Eindrücke von unserem sommerlichen Weihnachten:

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    04.-05.12.2010 Wochenende in Muriwai

    21. Februar 2011 // Kommentare deaktiviert für 04.-05.12.2010 Wochenende in Muriwai

    Eigentlich wollten wir uns ja vnoch ein schönes Strandwochenende in Coromandel gönnen, bevor es ins kalte Deutschland geht, aber da unser Freund Graham in Muriwai – unserem Lieblingsstrand – seinen 40. Geburtstag feiern wollte, haben wir die Gelegenheit genutzt und den Geburtstag mit einem Strandwochenende verbunden. Muriwai ist nur eine 3/4h von uns entfernt, liegt an der Westküste und hat einen endlos langen schwarzen Sandstrand umgeben von rauher Landschaft. Jeder unserer Besucher wurde bisher mindestens einmal mit nach Muriwai geschleppt.
    Wir haben ein kleines süsses Ferienhaus gemietet und konnten so ein wunderschönes, entspanntes Wochenende ohne viel Fahrerei genießen. Die Geburtstagsfeier war sehr schön und ein paar neue Kontakte konnten geknüpft werden. Auch Cara hat es wieder viel Spass gemacht, insbesondere mit Papa ausgiebig im Sand zu buddeln.


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    12.-14.11.2010 Unterwegs mit Wiebke in Rotorua

    16. Februar 2011 // Kommentare deaktiviert für 12.-14.11.2010 Unterwegs mit Wiebke in Rotorua

    Donnerstag treffen Anne & Stepan in Neuseeland ein, die ihre Weltreise mit dem Rad in Neuseeland forsetzen wollen. Es wird spät und dementsprechend müde machen wir uns am Freitag Abend nach der Arbeit auf den Weg nach Rotorua, um uns dort mit Wiebke wieder zu treffen, die inzwischen von der Südinsel über Wellington dort gelandet ist. Wir werden abends um 10 mit leckerem Abendessen erwartet und – wie sollte es anders sein – lassen den Abend mit ein paar Gläschen Wein ausklingen. Der permanente Schwefelgeruch ist uns noch lebhaft in Erinnerung von unserem letzten Besuch und stört uns daher nicht allzu sehr.
    Samstag morgen geht es auf ins Waimangu Volcanic Village, einem der jüngsten Thermalgebiete der Welt und auch das größte und vegetationsreichste Neuseelands. Der horrende Eintrittspreis schreckt vermutlich viele ab, daher werden wir mit einer fast einsamen und wunderschönen Wanderung durch diverse Krater und Dampfkessel belohnt. Nach ca. 3h gelangen wir schliesslich an den See Rotomahana, auf dem wir eine kleine Bootsfahrt unternehmen. Zurück geht es diesmal mit dem Bus zum Ausgangspunkt. Um Muskelkater vorzubeugen, gönnen wir uns einen Abstecher ins Polynesian Spa mit heissen Mineralbecken unter freiem Himmel. Zurück in der Unterkunft wird Cara bettfertig gemacht und wir drehen mit dem Auto ein paar Runden durch Rotorua, bis sie selig eingeschlafen ist, parken das Auto vor einem Restaurant und bestellen uns ein leckeres Abendessen. Pünktlich zur Ankunft des Essens wach Cara wieder auf und sitzt nun im SChlafanzug im Restaurant.
    Am nächsten Tag geht es auf zum Wai-O-Tapu – ein riesiges Gebiet mit vielfältig gefärbten Felsen und Bassins, Neuseelands größtem kochender Schlammtümpel und dem Geysir Lady Knox, der jeden Vormittag mit Waschpulver künstlich zum Ausbruch gebracht wird. Da es leicht nieselt, machen wir uns nach einer Wanderung durch das Gebit auf die Rückfahrt nach Auckland. Miteinem mit kurzem Stop in Cambridge, kommen wir Abends um 7 in Auckland an, wo uns Stepan und Anne mit einem leckerem Essen und jeder Menge Bier und Wein verwöhnen. Es wird wieder sehr spät auf unserer Terasse…

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    05.-07.11.2010 Mit Wiebke unterwegs in den Marlborough Sounds

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    Unsere liebe Freundin und Trauzeugin Wiebke hat sich ein Herz gefasst und kam uns im Oktober/November 2010 in Neuseeland besuchen. Nachdem wir in 2010 einiges an Stress zu bewältigen hatten war das mal eine mehr als angenehme Abwechslung. Sie hat uns ja auch schon zwei Mal in Schanghai besucht, und gehört daher zu unseren treuesten Fans. Schön, dass du da warst Wiebs, und wir hoffen, dass du es bald wieder schaffst!

    Da es mit den Besuchern immer etwas zu koordinieren gibt – wo treffen wir uns wann und passt das zu deinem/eurem Plan?, hatte auch Jana wieder großen Spaß am organisieren und jeder kam auf seine Kosten.

    André freute sich über den Besuch seiner besten Freundin, Jana rannte mit Listen herum und Cara war wie immer entweder gut oder schlecht gelaunt. Wiebke hat die Zeit  sehr genossen, auch wenn ich daran zweifle, dass sie es drei Wochen am Stück mit dieser Bande ausgehalten hätte.

    Der erste Ausflug nach Wiebkes Ankunft führte uns in die Marlborough Sounds. Das ist ein gutes Stück südlich von Auckland, weshalb wir einen Flieger nehmen mussten, um Wiebke, die bereits da irgendwo herumgurkte, zu treffen. Wir kamen im nächtlichen Nelson an, wurden von Wiebs in ihrem schicken Subaru Forester abgeholt und fuhren erst einmal 1 1/2 Stunden durch die Nacht. Das Wetter war eine echte Herausforderung beim Fliegen (Turboprop), am Boden gab es dann nur noch Hagelreste und wie gesagt stockfinstere Nacht. Im Häuschen angekommen wurde das Kind noch praktisch verpackt und schlafen gelegt, dann gab’s erst mal Bier und jede Menge Gesprächsstoff, da Wiebke ja bereits 2 Wochen alleine unterwegs war.

    Der nächste Tag war sehr gut verplant, so dass wir uns entspannt von Anakiwa aus in Richtung Picton auf den Weg machen konnten. Dort angekommen gab’s noch Kaffee und dann ging’s raus auf’s wilde Meer mit dem Ziel Resolution Bay.  Das war ein richtiger Wellenritt und wir waren froh, das heil überstanden zu haben. Dann ging’s weiter zu Fuß über ein paar Berge bei herrlichem Wetter bis zur Furneaux Lodge. Ich hatte Cara die ersten 7.5 km in der Kletterkraxe auf dem Rücken, dann Jana ca. 300 m und dann Wiebke noch mal 500 m, und schon waren wir in einem netten Lokal angekommen und konnten bei ein paar Gläsern Riesling die schöne Aussicht auf die Bucht genießen.

    Dann ging es per Schiff wieder zurück nach Picton und Anakiwa, wo wir uns in unserem netten Ferienhäuschen an Wiebkes Einkäufen labten und weiter Wein tranken. Nachdem wir restlos betrunken waren, legten wir uns schlafen und konnten uns am nächsten Morgen bei Kaffee und einem guten Frühstück auf die Rückfahrt nach Nelson vorbereiten.

    Nelson fanden wir, bis auf die Kathedrale, nicht sonderlich sehenswert, haben uns aber trotzdem bis zum Abflug ganz gut amüsiert. Wiebke musste zurückbleiben, da sie ja den Landweg, also die beschwerlichere Route, für ihre Anfahrt nach Auckland gewählt hatte. Nach tränenreichem Abschied am Flughafen haben wir den Flug verschlafen und kamen erschöpft, aber glücklich, wieder zu Hause an.

    Seht selbst, was wir für erachtenswürdig an diesem Wochenende halten…

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    09.-10.10.2010 Waihi Beach & Karangahake Gorge

    7. Februar 2011 // Kommentare deaktiviert für 09.-10.10.2010 Waihi Beach & Karangahake Gorge

    Es ist ja nicht so, dass wir permanent zuhause rumsitzen und nix tun. Nein, auch der Oktober war sehr geschäftig und wir sind viel rumgekommen. Diesmal ging es über die Karangahake Gorge nach Waihi Beach. Ein Zwischenstop in Waihi führte uns zu der Marha Mine, die letzte bis noch 2007 aktive Miene in Neuseeland. Sie brachte zu Hochzeiten Gold und Silber von bis zu 1Million NZ Dollar pro Woche hervor. Ein Blick in die stillgelegte Mine war schon beeindruckend und der riesige Bagger bescherte auch Cara große Kulleraugen. Anschliessend ging es mit einer Diesellok zurück in die 6km entfernten Karangahake Gorge, die jedoch nicht wirklich als spektakulär zu bezeichnen war. Wenigstens Cara hatte ihren Spass. Unser Bungalow im Bowentown Beach Holiday Park war klassen, super schön eingerichtet und natürlich fehlte auch der Blick aufs Meer nicht. Eine Nacht und entliche Strandspaziergänge später machten wir uns wieder auf den Rückweg, nicht ohne jedoch eine Wanderung durch die Karangahake Gorge unternommen zu haben. Der Karangahake Gorge Historic Walkway führte an Überresten alter Goldmienen vorbei und durch einen seeeehr langen 1.1km langen Tunnel. Guten Gewissens, endlich mal wieder etwas für unsere Fitness getan zu haben, machten wir uns am Nachmittag schiesslich wieder auf den Heimweg.


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    03.10.2010 Port Waikato & Limestone Rocks

    3. Februar 2011 // Kommentare deaktiviert für 03.10.2010 Port Waikato & Limestone Rocks

    Falls ihr euch wundert, warum wir nicht mehr ans Telefon gehen oder Emails nicht beantworten: wir arbeiten auf Hochtouren an unserem Neujahrsvorsatz, um endlich mit unserer Webseite wieder auf den aktuellen Stand zu kommen. Hier gehts also weiter mit ein paar Bildern von unserem Roadtrip zum Port Waikato und den Limestone Rocks. Port Waikato und der Sunset Beach haben sich als nicht wirklich spektakulär herausgestellt, umso schöner waren die Limestone Rocks. Es hat zwar leider genieselt, aber die unendlich grüne Landschaft, komische Bäume und viele Felsen haben alles wieder wett gemacht. Wir hatten auf der gesamten Fahrt durch die Limestone Rocks gerade mal ein Auto als Gegenverkehr, von Massentourismus konnte also keine Rede sein. Höhepunkt war ein Stop bei den Nikau Caves und dem wunderschönen Nikau Café, wo es sich auf der Terasse mit fantastischem Ausblick auf die Limestone Rocks und einem Gläschen Wein lange aushielt. Leider konnten wir die Höhlen nicht besuchen, da dies nur mit Voranmeldung möglich ist. Insgesamt ein toller Tag, der uns wieder mal gezeigt hat, wie spannend und abwechslungsreich Neuseelands Natur ist.


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    26.09.10 Roadtrip Clarks Beach & Manukau Heads

    27. Januar 2011 // Kommentare deaktiviert für 26.09.10 Roadtrip Clarks Beach & Manukau Heads

    Schon ne Weile her, trotzdem wollen wir euch ein paar Bilder unseres Roadtrips nicht vorenthalten. Diesmal gib es auf zum Clarks Beach und anschliessend weiter durch wundervolle Landschafen zu den Manukau Heads, von denen aus man einen wundervollen Blick rüber nach Whatipu hat. Sehr empfehlenswert.


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    23. – 29.04.2010 Südinsel Teil 3

    18. November 2010 // Kommentare deaktiviert für 23. – 29.04.2010 Südinsel Teil 3

    Unglaublich aber wahr: der 3. Teil unseres Südinseltrips ist vollständig…naja, nicht ganz, denn eigentlich sind nur die Fotos fertig, nicht aber der entsprechende Bericht dazu, denn inzwischen hat uns die Bequemlichkeit eingeholt. Vielleicht folgt er ja eines Tages doch noch, aber verlassen würde ich mich an eurer Stelle nicht daraus. Wie auch immer, auch die letzte Woche unterwegs auf der Südinsel hielt tolle Abenteuer bereit für uns. Vom Mt. Cook ging es an den Lake Tekapo und dann weiter nach Kaikoura, wo André eine spektakuläre Albatrossbootstour gebucht hat und Jana eine nicht ganz so spektakuläre Waltour. Die letzten 2 Tage haben wir uns dann noch ein wenig in Christchurch umgeschaut, bevor es am 29. April wieder zurück nach Auckland ging. Es war ein fantastischer Urlaub, an den wir immer wieder gerne zurück denken. Viel Spass mit den Fotos.

    Und hier der letzte Teil der Route im Überblick:

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    Hier gehts zu Teil 1

    Hier gehts zu Teil 2

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    16. – 22.04.2010 Südinsel Teil 2

    30. Oktober 2010 // Kommentare deaktiviert für 16. – 22.04.2010 Südinsel Teil 2

    Nach sage und schreibe 6 Monaten nun endlich der 2. Teil über unseren Aufenthalt auf der Südinsel im April diesen Jahres. Eigentlich machen wir das jetzt nur noch der Vollständigkeit halber, und weil wir schlimme Sturköpfe sind. Aber gut, wir wollen euch auch nicht vorenthalten, was wir da unten erlebt haben. Der erste Teil liegt schon irgendwo hier auf der Seite rum, es dürfte also nicht schwer sein, sich noch mal ein Update zu holen, was so alles in der ersten Woche passiert ist. Los geht’s…

    Am Freitag (16.04) hatten wir endlich mal Glück mit dem Wetter – wie vorausgesagt,  so dass wir endlich unseren lang ersehnten Hubschrauberflug über die sagenhaften Gletscher am Franz-Josef-Gletschermassiv machen konnten. Da gibt’s nicht viel zu erzählen, außer, das unsere Cara uns an diesem Tag für vollends verrückt erklärt hat. Sie saß zwischen uns beiden und war einfach nur noch fertig mit der Welt. Wenigstens war sie ruhig, so dass wir in Ruhe mehr als 1000 Bilder machen konnten, von denen wir gleich hinterher 900 wieder entsorgten, da die Sonnenspiegelungen in den Fenstern nicht wirklich zum Gesamteindruck passten. Nach kurzer Verschnaufpause auf einem Schneefeld ging’s dann schon wieder zurück. Eine absolute Empfehlung, wir würden das jederzeit wieder machen. Jana hat sich dann noch den Lake Matheson angesehen, während Cara schlief, und André die Sonne bei ein paar Gläschen Wein genoß. Am Abend sind wir dann zum Gillespies Beach gefahren, an dem wir auch die Nacht verbrachten.

    Samstag regnete es, André macht sich aber trotzdem auf, den Galway Beach Walk zu erkunden. Der hatte es in sich, aber die vier Stunden Lauferei haben sich gelohnt. Am Ende des Weges – am Galway Beach, gab es fette Pelzrobben, die den beschwerlichen Weg zu ihnen wirklich wert waren. Schöne Tiere, allerdings sollte man ihnen nicht zu nahe kommen, da sie zum einen stinken, und zum anderen sehr aggressiv reagieren, wenn man ihnen den Weg zum Wasser versperrt.  Am Abend ging es dann weiter nach Haast, von dem hier nichts weiter zu berichten ist.

    Sonntag ging die Reise in Richtung Wanaka durch den schönen Mt. Aspiring National Park weiter. Kurze Zwischenstopps am Thunder Creek Fall, an den Blue Pools und am Lake Wanaka, von wo es aus dann am Lake Hawea weiter in Richtung Wanaka ging. Da es schon spät war, haben wir nur noch einen kurzen Spaziergang durch Wanaka gemacht. Ein sehr schönes Städtchen mit allerlei Cafés und Restaurants, leider auch sehr teuer.

    Am Montag (19.04!) laufen wir einfach nur durch die Stadt, genießen das fantastische Wetter und die herbstlichen Bäume am See. Cara bekommt endlich ihre obercoole Babytrage (damit sie uns auf unseren ausgiebigen Wanderungen begleiten kann). Abends fahren wir mit dem Camper in die Stadt, legen Cara ins Bett, packen das Babyfon ein und genießen unser wohlverdientes Hochszeitstags-Dinner in einem ausgesprochen schönen Thai-Restaurant. So ein Campervan hat schon was :-).

    Am Dienstag wollen wir dann die neuerworbene Babytrage ausprobieren und machen uns nach einer beschwerlichen Nacht (Cara wacht zeitig auf, schläft dann aber ewig weiter) auf an den Diamond Lake. Das ist ein wunderschöner See mit einem sehr schönen Wanderweg drum herum. Oben auf dem Wanaka Lake Lookout hat man einen atemberaubenden Blick über den See. Dort essen wir Mittag, bevor wir uns weiter Richtung Rocky Mountain aufmachen. Da oben hat man einen noch besseren Blick über den Lake Wanaka und den Mount Aspiring, einem großen Gletscher. Cara genießt die Wanderung sichtlich und schläft ein gutes Stück des Weges. Nach 5 Stunden sind wir dann wieder zurück am Camper und müssen uns langsam sputen, da wir noch weiter wollen. In Omarama ist dann am Straßenrand Schluss für diesen Tag.

    Mittwoch ging es wie immer früh raus und zu den Clay Cliffs. Sehr gutes Wetter, beeindruckende Kulisse. Was uns am meisten erstaunte, war ein chinesisches Hochzeitspaar auf Fototour in Neuseeland an diesem wirklich gottverlassenen Ort.  Zumal es wirklich früh am Morgen war. Aber wir kennen das ja… Dann ging’s weiter zum Mt. Cook. Alpines Flair, völlig überteuert, aber wirklich beeindruckende Landschaften. Hier hat Sir Edmund Hillary für seine Everest-Tour geübt. Das Hotel Eremitage war wohl mal beeindruckend, jetzt ist es nur ein 0815-Hotelbau, der irgendwo und überall stehen könnte, ohne aufzufallen. Dann noch Essen kochen, schlafen legen und süß träumen.

    Lange schlafen am Donnerstag , dann auf zum Gletschersee. Der Hooker Valey Track ist ein schöner Wanderweg für unqualifizierte Schnösel wie uns, so dass wir jeden Meter und die zwei beeindruckenden Hängebrücken genießen können, ohne auf jeden Schritt achten zu müssen. Der Hooker Lake mit dem dazugehörigen Gletscher ist sehenswert, auch wenn der ganze Dreck, den so ein Gletscher nun mal macht, den See graubraun färbt. Dann wieder zurück, Essen kochen, Bier trinken, Bonbons lutschen, Kaffee im Eremitage trinken und endlich mal wieder schlafen.

    Hier noch unsere Route der 2. Woche im Überblick:

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    Das war’s dann mit der zweiten Woche. Im nächsten Bericht könnt ihr was über den Lake Tekapo, Kaikoura, Lyttleton und Christchurch erfahren. Bis dann…

    Hier gehts zu Teil 1

    Hier gehts zu Teil 3

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    09. – 15.04.2010 Südinsel Teil 1

    16. Juli 2010 // 1 Comment »

    Nachdem das ja nun schon 3 Monate her ist, macht es eigentlich keinen Sinn mehr, über unseren 3-wöchigen Aufenthalt auf der Südinsel zu schreiben. Warum wir es trotzdem machen? Ganz einfach – wir hören gerade mal wieder mit dem rauchen auf, und haben demnach nichts besseres zu tun. Also macht euch auf einen verkrampften und gänzlich unlustigen Artikel gefasst. Das nur nebenbei…

    Ja, nachdem wir wochenlang geplant haben, und sich bei Jana ein Job, und damit ein regelmäßiges Einkommen ankündigten, machten wir uns am Morgen des 09. Aprils auf den Weg nach Süden. Das war diesmal unkompliziert, wenn auch eine rechte Schlepperei, da ja nun 2 Frauen zum Haushalt gehören, die jedes Gramm Freigepäck ausnutzen müssen. Cara alleine reist mit 14 Gepäckstücken, da sie sich einfach nicht entscheiden kann, ob sie z. Bsp. den Kinderwagen, den Buggy oder das hypermoderne Tragegestell zum jeweiligen Tagesausflug nutzen wird. Also packen wir alles ein, und zur Sicherheit noch etwas mehr, da man ja nie weiß, ob es warm, kalt, oder warm und regnerisch, oder wechselhaft mit Böen wird. Angekommen in Christchurch ging es schnurstracks zum Campervanverleih, wo wir dann nach einigen Einweisungen durch das nicht sonderlich motivierte Personal endlich in unseren Camper durften. Auch hier wieder – Geüäck, Gepäck, Gepäck. Das wurde aber ganz gut verstaut, und mal vom Geruch abgesehen, gefiel uns unser fahrendes Hotel sehr gut. Wir hatten einen recht betagten, aber dafür doch ordentlich in Schuß gehaltenen VW (6 Betten, mit Heizung und Fernseher). Dann gings direkt ab in die Stadt, wo wir uns mit Marcus, Claudia und den drei Kindern der beiden verabredet hatten. Im botanischen Garten, der wirklich sehenswert ist, kamen wir dann alle zusammen. Schöner Nachmittag, aber wir waren voll im Reisefieber und haben uns recht zügig auf den Weg Richtung Osten gemacht. Da es aber nach dem ersten Einkauf schon recht spät war, haben wir es nicht weiter als Lyttelton geschafft. Das ist ein nettes kleines Örtchen gleich um die Ecke von Christchurch. Campervan abstellen, Heizung anwerfen – es war wirklich kalt, und essen. Da es ein langer Tag war, ging es direkt ins Bett. Cara machte keinerlei Schwierigkeiten und schlief wie die Großen selig bis in den Morgen.

    Der nächste Morgen war von den üblichen Aktivitäten gekennzeichnet – Kaffee machen, waschen usw. usf. Jana war schon sehr früh draußen, um Bilder vom Sonnenaufgang zu machen. Was ihr auch gelungen ist. Da die Umgebung etwas ungewohnt war, zog sich unser Aufenthalt in Lyttelton bis in den Vormittag, und wir hatten doch so viel vor. Aber gut, der Weg nach Akaroa war schön, aber wenig spektakulär. Wir wollten eigentlich über die Pigeon Bay fahren, aber die Wege waren nicht geeignet für Campervans. So mussten wir einen großen Teil der Strecke wieder zurück, was nicht unbedingt in unseren Zeitplan passte. Wie auch immer, wir kamen gegen 6 in Akaroa an, und da bleiben wir bis zum nächsten Tag.

    Der Sonntag fing etwas koordinierter an, so dass wir es bis 9 in die Stadt schafften. Dort wurde erst mal die Ausflugsbootsituation geprüft, eine Delfintour gebucht und dann gefrühstückt. Cara war entspannt, also waren wir es auch. Und ab ging’s auf’s Boot. Ein Riesenkahn, ganz neu, und nur 5 Passagiere. Das versprach schon mal viel Arm- und Beinfreiheit beim Fotografieren. Sehr schöne Landschaften, jede Menge Robben, Reiher und Kormorane. Die Hector-Delfine, wegen denen wir ja eigentlich gekommen waren, machten sich rar. aber so ist das nun mal mit den kleinen Rackern. Wir sollten aber welche sehen, leider sind die Fotos nicht so prall geworden. Es gibt nur noch ca. 1000 von den Tieren, und sie leben alle in Neuseeland. Soweit wir das verstanden haben, sind sie die kleinste Delfinart überhaupt, und klein waren sie wirklich. Dann gings wieder zurück nach Christchurch, und dann weiter Richtung Arthurs Pass. In Springfield ist dann Schluss für diesen Tag.

    Montag sehr früh raus zum Bildermachen. Spektakulärer Sonnenaufgang, müde frühstücken und weiterfahren. Wenig spektakuläres zu berichten vom Pass, der Ort war sogar eine echte Enttäuschung. Die wissen sich einfach sehr gut zu vermarkten. Als Randnotiz sei hier noch erwähnt, dass man die Strecke Christchurch – Greymouth auch mit dem Zug machen kann. Im Winter soll das ganz besonders schön sein.  Aber wir wollten ja auch nach Punakaki, zu den Pancake Rocks, und die hielten, was sie versprachen. Das Wetter spielte auch mit, was es davor und danach nicht wirklich tat. Da blieben wir dann auch bis zum nächsten Morgen.

    Der Dienstag war ein reiner Fahr-, Einkaufs- und Schlaftag. Es regnete und stürmte, so dass wir wenig Lust hatten, vor die Tür zu gehen. Da wir alles dabei hatten, mussten wir das ja auch nicht, und konnten in aller Ruhe über Greymouth und Hokitika zum Mahinapua-See fahren. Viel Regen, daher auch wenig Bilder. Lustig war hier, dass die Straße, die zum See führte, Shanghai Road hieß. Das lag daran, dass der chin. Botschafter vor 100 Jahren mal auf dem See rudern war.

    Am nächsten Tag fahren wir erst mal wieder nach Hokitika, um uns etwas Bargeld zu organisieren. Das Wetter ist noch immer schlecht, aber für einen Spaziergang durch die Stadt reicht’s allemal. Hier ist alles auf den Verkauf von Jade ausgerichtet, es gibt Kunstgalerien und Cafés, aber es hat wenig Charme. Bus rein, Leute raus, kaufen und wieder weg. Schade eigentlich, da die alten Gebäude aus der Goldgräberzeit immer noch sehr viel Charme haben und man mehr draus machen könnte. Aber scheinbar will das keiner, also lassen wir Hokitika nach dem Besuch einer deutschen Fotogalerie (Jürgen Schacke) und des hübschen Museums hinter uns und sehen zu, dass wir in die Berge kommen. Tagesziel: Franz-Josef-Gletscher. Man mag es kaum glauben, aber der heißt wirklich so. Warum? Keine Ahnung… Da gab’s dann noch zur Belohnung einen Apfelstrudel, der wirklich gut war.

    Der letzte Tag der ersten Woche, ein Donnerstag, führt uns aus dem wenig beschaulichen Franz Josef Village zum Fox Glacier. Da ist es schöner, und es regnet auch nicht mehr. Also machen wir den mutigen Plan einer Wanderung. Wie das Leben so spielt, kann Cara gerade an diesem Tag nicht wandern, also kann nur einer der Großen gehen. Es trifft André, der sich nach sechs Tagen hinterm Steuer mit hängendem Kopf an die Arbeit macht. Die Tour war mit 2h ausgeschrieben, leider war er nach 3h immer noch nicht zurück, so dass Jana die Ranger informierte, die zufällig in der Nähe waren. Die haben ihn dann auch gleich gefunden, da er eh schon da war. Na ja, beim nächsten Mal werden wir uns den Startpunkt etwas näher ansehen, dann passt das auch mit der Zeit.

    Hier die Route der ersten Woche im Überblick:

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    HIER gehts weiter zu Teil 2

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    21.06.2010 Aufenthaltsgenehmigung

    21. Juni 2010 // 4 Comments »

    Hurra! Wir hatten ja nicht mehr dran geglaubt, aber heute haben wir erfahren, dass unsere Aufenthaltsgenehmigung, und damit auch unsere unbefristete Arbeitserlaubnis, endlich genehmigt wurden. Das ist eine echte Leistung, zumal der Hauptantragsteller – André, noch keinen Job hat. Wir haben also endlich mal richtig Glück gehabt. Ihr habt vermutlich keine Ahnung, wie wichtig das für uns ist, dürft euch aber trotzdem riesig für uns freuen.

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    Wer nicht wagt…

    2. Juni 2010 // 2 Comments »

    …der nicht gewinnt.

    Während unseres Südinseltrips musste die ganzen Familie mitten in der Nacht aufstehen und zusammen packen, damit ich den Sonnenaufgang über dem Lake Tekapo fotografieren kann. Das Opfer hat sich gelohnt, denn immerhin hat das Foto den Landschaftswettbewerb einer hiesigen Fotozeitschrift gewonnen. Ich geb zu, ich platze vor Stolz und kann euch das Foto nicht vorenthalten.
    Danke Cara und André für eure Unterstützung, Opferbereitschaft und Motivation 🙂

    Abgedruckt:

    Und hier das Originalfoto:

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    24.03. – 01.04 Unterwegs auf der Südinsel mit Barbara

    1. April 2010 // Kommentare deaktiviert für 24.03. – 01.04 Unterwegs auf der Südinsel mit Barbara

    So, nun endlich mal wieder was zum Thema Urlaub. Ist ja auch schon eine Weile her mit dem Urlaub. Leider kommen wir mit den Bildern nicht mehr hinterher, was immer häufiger dazu führt, dass wir einfach gar nix mehr „onlinen“. Aber nun zum eigentlichen Thema. Janas Mama hat uns im März/April hier für 2 Wochen besucht. Wir haben die Zeit selbstredend für alle möglichen Aktivitäten genutzt, so auch für einen 9-tägigen Trip in den Süden Neuseelands. Los ging es am 24.03., und die Reise fing auch gleich mal mit einer Überraschung an. Da für die Kiwis der Tag 2 x 12 Stunden hat, wird hier nicht direkt zwischen 8 Uhr Morgens oder Abends unterschieden. Man setzt einfach ein AM für Morgens und ein PM für Abends dahinter und schon weiß jeder Bescheid. Leider übersieht man das ab und an, und so standen wir morgens um 8 ziemlich doof am Flughafen herum und mussten uns von einem älteren Herren darüber belehren lassen, wie man hier die Zeit abliest. Also wieder nach Hause und dann noch mal versuchen. Gesagt, getan, und gegen Mitternacht waren wir dann auch da, wo wir 12 Stunden früher hätten landen sollen. So ging uns zwar ein lange ersehnter Tag im schönen Christchurch verloren, aber wir waren mal dagewesen.

    Der nächste Tag führte uns dann nach Oamaru, wo wir uns mehrere Pinguinkolonien ansahen. Nebenbei fanden wir auch noch Seelöwen, die am Strand faulenzten. Da dies unsere ersten freilebenden Zootiere waren, waren wir natürlich voll aus dem Häuschen. Die Pinguine allerdings kommen erst am Abend, und sogar in der Nacht an den Strand, so dass Sichtungen eher schwierig waren und meiwt auch enttäuschend, da die Nistplätze zum Teil extrem geschützt sind. Nichtsdestotrotz haben wir Blue Eyed Penguins (kleinste Pinguine der Welt, 30 cm, 1000 g) und Yellow Eyed Penguins gesehen und auch bewundert. Die Stadt selber ist auch schön und muss unbedingt noch einmal von uns besucht werden, da hier noch große Teile der ursprünglichen neuseeländischen Siedlungsarchitektur erhalten sind.

    Am 26.03. dann weiter nach Dunedin und zu den Moeraki Boulders – schöne runde Steine am Strand. Leider waren wir spät dran, so dass es recht bevölkert war am Strand und wenig gutes Licht zum Fotos machen. Schön war’s trotzdem. Dann weiter über den Shag Point (Kormorane heißen hier Shag’s) auf die Otago Halbinsel. Da haben wir vergeblich versucht, Königsalbatrosse zu sehen. Ansonsten ist das eine sehr schöne Autofahrt gewesen, für mich jedenfalls. Ziemlich kurvenreich, und direkt am Wasser entlang. Auf dem Rückweg nach Dunedin haben wir noch einen recht teuren Abstecher ins Larnagh Castle gemacht. Ein schottisches Schloß mit schönen Aussichten auf den Sund. Dann nach Dunedin, etwas die Stadt anschauen – klasse Bahnhof, aber ansonsten nicht das, was wir erwartet hatten. Essen im Hotel und dann nur noch schlafen, da das ein wirklich langer Tag war.

    Der folgende Tag führte vom Nugget Point über Kaka Point, Cannibal Bay nach Purakaunui Falls, McLean Falls und Papatowai. Der Nugget Point war definitiv ein echtes Highlight mit seinen großartigen Klippen, dem offenen Meer und einem romantischen Leuchtturm. In der Cannibal Bay konnten wir auf Tuchfühlung mit Seelöwen gehen, was einige mulmige Gefühle auslöste, da gerade die Bullen ziemlich groß, schnell und wirklich furchteinflößend sind. Mal vom Gestank abgesehen. Die Wasserfälle waren sehr schön, wenn auch teilweise schwer zu erreichen.

    Am 28.03. fuhren wir über die Cathedral Caves nach Porpoise Bay, Curio Bay und Invercargill um den Tag dann in Te Anau abzuschließen. Hier gibts eigentlich wenig zu berichten, da wir viel gefahren sind und immer nur kurz zum gucken aus dem Auto fielen.

    Der 29.03. war ein Ruhetag, da wir bis dahin schon einiges geschafft hatten, aber auch selbst geschafft waren. Te Anau ist ein kleines Touristenstädtchen, in dem alle, die zum Milford Sound oder zum Doubtful Sound wollen, übernachten, um den am nächsten Tag auf Tour zu gehen. Man kann hier wenig sehen, aber das Örtchen dient ja auch nur als Herberge, unter anderem auch für Langstreckenwanderer, die hier Mehrtagestouren in die umliegenden Berge starten. Da Jana und André aber nie wirklich stillsitzen können, haben wir noch kurz einen Abstecher zum Milford Sound gemacht, während Barbara und Cara die Ruhe genossen haben, um wenigstens mal dagewesen zu sein. Das waren immerhin 240 km über eine atemberaubende Passstraße mit allem, was André Spaß macht. Leider hat’s geregnet, so dass die Kurven etwas an Reiz verloren. Großartige Landschaften, wenn man mal was sah außer Wolken. Unbedingt ansehen!

    Der 30.03. war dann der große Tag, an dem wir erst mit dem Bus in ein spektakuläres, unterirdisches Wasserkraftwerk gefahren wurden, und dann mit dem Schiff bei gröbstem Sturm auf’s Meer. Der Doubtful Sound ist sehr schön, aber das Wetter schenkte uns an dem Tag wenig. Spaß hat’s trotzdem gemacht, aber das nächste Mal würden wir warten, bis die Sonne scheint.

    Am 31.03. machten wir uns auf nach Queenstown, die letzte Etappe unsere Trips. Dort schipperten wir gemächlich mit der TSS Earnslaw über den Lake Wakatipu, bevor wir den restlichen Nachmittag damit verbrachten, durch das kleine lebhafte Städtchen zu schlendern.

    Am 1.4. traten wir dann von Queenstown den Rückflug nach Auckland an, diesmal auch ohne ungeplante Verspätungen.

    Fazit: ein toller Trip, der viel Spass gemacht hat, auch wenn wir doch ziemlich viel im Auto gesessen haben.

    Hier die komplette Tour im Überblick:


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    Nachschlag gefällig?

    16. März 2010 // 2 Comments »

    Habt ihr schon genug von schönen Stränden und Sonnenuntergängen oder darf’s noch etwas Meer sein? Na gut, ihr habt es so gewollt, aber seid vor den Nebenwirkungen gewarnt: schlimmes Fernweh und leichte Abwehrrekationen auf Schnee sowie vereinzelt massiver Winterkoller können auftreten. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung!

    Ihr seid euch der Gefahr bewußt? Dann holt euch einen heissen Tee oder einen Kaffee, lehnt euch entspannt zurück und genießt ein paar Bilder der letzten Wochen.

    Music in the Park – Andre, Jana und Cara haben sich an 2 Wochenenden ein paar Stunden auf eine wiese gesetzt, gegessen, mit Freunden gequatscht, Leute beobachtet und Musik gehoert. Music in the Park ist eine hervorragende Moeglichkeit, Auckland und seine Bewohner kennen zu lernen. Wenn das Wetter mitspielt, kann man sogar noch etwas Farbe mitnehmen. Cara liebt es, wenn viele Leute um sie herum sind, auch und vor allem, weil sie scharf auf deren Anerkennung ihrer Wachstumsleistungen ist.

    Tobi und Andrea – Die beiden haben uns Anfang Februar in Auckland besucht. Zur Einstimmung auf Neuseeland haben wir die beiden erst einmal zu einem Abendessen an den Muriwai Beach verfrachtet. Am naechsten Tag ging’s dann in die Stadt, wo wir unsere Stadtfuehrerfaehigkeiten testen konnten. Da gibt’s noch eine Menge zu lernen… In Shanghai hatten wir das ja fast zur Perfektion getrieben, hier bleibt aber noch jede Menge zu entdecken.

    Bethell’s Beach und Muriwai Beach – da waren wir zwar schon, aber da muss man auch ab und an wieder hin. Die Sonnenuntergaenge sind einfach sagenhaft, und so lange hier noch Sommer/Fruehherbst ist, muessen wir das auch ausnutzen.

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    14.03.2010 – Ausflug nach Rangitoto Island

    14. März 2010 // 1 Comment »

    Auch wenn es schon eine Weile her ist, wollen wir euch die Bilder von unserem Ausflug nach Rangitoto Island nicht vorenthalten, damit wir uns langsam mal wieder auf den aktuellen Stand vorarbeiten können.

    Rangitoto Island is eine vulkanische Insel im Hauraki Golf vor der Küste Aucklands und hat nebem einem Vulkan, jeder Menge Vulkangestein und Unmengen Grün einen fantastischen Ausblick auf Auckland zu bieten. Von Devonport sind wir mit der Fähre rübergeschippert und haben uns dann an den anstregenden Aufstieg gewagt, während Cara es im Rucksack genossen hat, sich durch die Gegen schaukeln zu lassen und zwischendurch mal ein Schläfchen zu halten. 3 Stunden später und mindestens 3 Kilo leichter haben wir die Spitze erreicht und wurden für unsere Strapazen mit spektakulären Ausblicken belohnt, die fototechnisch einfach nicht repräsentabel einzufangen sind. Der Abstieg ging dann etwas leichter von der Hand und so konnten wir uns 6h später wieder auf die Rückreise machen und uns stolz für unsere tollen sportlichen Leistungen auf die Schulter klopfen.

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    13.03.2010 – Ausflug zum Duder National Park

    13. März 2010 // Kommentare deaktiviert für 13.03.2010 – Ausflug zum Duder National Park

    Die letzten Wochen waren wieder sehr ereignis- und fotoreich, deshalb starten wir hier mit ein paar Bildern vom Duder National Park, den wir uns vor einigen Wochen angesehen haben. Wir haben uns dafür einen Tragerucksack für Cara ausgeborgt und wollten wissen, wie es ihr gefällt, bevor wir uns selbst einen anschaffen. Nach anfänglicher Skepsis fühlte sie sich aber pudelwohl und schlief sogar von dem Geschaukel ein, während wir die fantastische Aussicht genießen konnten und mal wieder unzählige Fotos schossen. Weitere Bilder zu unseren Ausflügen und hoffentlich auch mal ein paar Bilder von unserem Häuschen folgen in Kürze…

    Vielen Dank auch an alle, die unsere Artikel eifrig kommentieren. Das gibt uns immer wieder einen Motivationsschub, hier was zu posten, also weiter so 😉

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    Rasenmäher-Land

    11. März 2010 // 2 Comments »

    Na endlich! Wir dachten schon, wir würden keinen Artikel mehr schaffen, so eingespannt, wie wir hier sind. Aber meine liebe Frau hat es dann doch mal geschafft, mir eine Flasche Wein zu kaufen, damit ich endlich mal wieder in Stimmung für einen meiner berühmten Artikel komme. Nun denn, der Wein mundet, die zeitgemäße Musik (Paul Kominek alias Pawel alias Turner) tut ein Übriges und überhaupt läuft es im Moment wie am Schnürchen. Wenn da nicht, na wenn da nicht die deutschen Miesepeter wären, die wir ja nun mal sind. Auch 20.000 Meilen unter dem deutschen Meer finden wir immer noch was, was uns stört. So sind wir nun mal, und warum auch nicht. China war schon ’ne Nummer für sich, und zugegebenermaßen kann Kiwi-Land das nicht mehr steigern, aber auch hier sind wir auf Umstände aufmerksam geworden, die einem guten deutschen Erdenbürger so recht zu denken geben. Mal von der Tatsache abgesehen das, wie in China übrigens auch, keine Sau deutsch spricht, haben sich hier Gewohnheiten breit gemacht, die einen staunen lassen. Davon merkt der gemeine Tourist natürlich nichts, da er sich während seines Aufenthaltes hier mehr aufs Staunen als aufs Wahrnehmen konzentriert. Man will ja schließlich was erleben für sein Geld.

    Der reisewillige Mensch an sich sieht ja in Neuseeland ein Traum-Reiseziel. Damit hat er auch Recht, da es sich in der Tat um ein landschaftlich äußerst reizvolles Fleckchen Erde handelt, wie schon die Bilder der vergangenen Wochen zeigen. Es gibt alles, bis auf wirklich giftige Krabbler oder Kriecher. Berge, Täler, die tasmanische und die pazifische See, einen Horizont, Bäume, Gras und kopulierende Schafe. Die sowieso, natürlich. Es gibt Kultur und Freiluftkonzerte, Sonne, Mond und Sterne und auch das Bier aus Deutschland kann man trinken. Quark kann man selber machen (50% Cottage cheese, 50% griechischer Joghurt) und alles andere lässt sich irgendwie beschaffen, sei es durch Verbindungen ins russische, afghanische oder chinesische Ausland. Die wir natürlich haben, selbstredend. So sind wir also wieder mal gut aufgehoben im Ausland aufgeschlagen. Und das nicht nur dem Anschein nach, wohlgemerkt.

    Das Leben ist wunderbar! Wir hatten in den vergangenen 12 Wochen ganze 1.5 Regentage. Und 743 Schauer, die aber nicht weiter auffallen, wenn man einfach nicht darauf achtet. Aber, und nun endlich zum Thema dieses Artikels, Neuseeland hat eine sehr, sehr dunkle Seite. Etwas, über das man eigentlich nicht schreiben sollte, da die alte Tradition so viele heimliche wie auch offene Anhänger hat und vehement, ja sogar fanatisch gegen Einflüsse aus dem westlichen Ausland verteidigt wird. Kurz und gut, die Wahrheit muss endlich auf den Tisch – die Kiwis sind fanatische Rasenmäher. Es vergeht keine Minute, in der man keinen Rasenmäher hört. Montag bis Sonntag, 7 Tage, 24 Stunden. Man hört das ja nicht gleich nach vier Jahren in Shanghai, weil man selbstredend einen Gehörschaden hat, wenn man aus der Ecke des Planeten kommt, aber nach ein paar Wochen wird einem plötzlich bewusst – hier stimmt doch was nicht! Ich bin noch am recherchieren, ob es eine Kiwi Mowing Association (KMA) gibt, die ein Pendant zur National Rifle Association (NRA) der Amerikaner darstellen könnte. Wir hatten viel Spaß daran, den Gedanken etwas zu überspitzen: So wie die Amerikaner Waffen mit sich rumschleppen und wahllos Leute abknallen, so fahren die Kiwis auf ihren Rasenmähern und mähen wahllos alles nieder, was nicht den vorgeschriebenen Richtlinien entspricht. Es gibt jedenfalls verurteilte Rasenmäherfahrer, die besoffen auf ihrem Vehikel erwischt wurden, es gibt Rasenmäherrennen und so viele Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, dass sich die Mühe lohnt, da mal näher hinzuschauen. Ich hoffe, ich kann euch auf dem Laufenden halten, wie es bei uns mit der Rasenmaeherbeschaffung weitergeht. Wir haben ja auch ein Grundstück mit Rasen drauf, welcher laut Vorschrift im zweiwöchentlichen Turnus niedergemäht wird. Dafür lassen wir im Moment noch jemanden kommen, aber Jana besteht darauf, selber einen Rasenmäher ihr eigen nennen zu können. Solltet ihr Erfahrung mit einem solchen Gerät haben, lasst es uns bitte wissen. Wir haben nämlich keinen Schimmer, und ich befürchte, dass wir am Ende in ein Haus mit größerem Grundstück umziehen müssen, damit Jana auf ihrem Traktor für die Rennsaison üben kann. Oder ich…

    Leider müssen wir hier auf Fotos verzichten, da das Ablichten jeglicher Form des Rasenmähens nicht geduldet wird. Wir arbeiten daran, dies irgendwie zu umgehen, haben allerdings noch keinen blassen Schimmer, wie wir das hinbiegen können.

    Frodo lässt auch grüßen…

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    29.01. bis 02.02.2010 – Auf Entdeckungstour im Norden

    9. März 2010 // 3 Comments »


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    Nun endlich mal wieder ein Reisebericht! Zugebenermaßen fallen wir immer weiter zurück, wenn es um die Dokumentation unseres Neuseeland-Abenteuers geht, aber wie können wir all die Erlebnisse auch so schnell aufbereiten, wie sie über uns kommen? Denkt bloß nicht, dass unser Dauerurlaub hier nicht stressfrei ist, im Gegenteil. Wie auch immer, vom 29.01. bis 02.02. waren wir auf Tour im Norden der Nordinsel. Auch, um mal wieder in Russell vorbeizuschauen, wo es uns ja schon 2009 sehr gut gefallen hat. Das Wetter war traumhaft, bis auf die verregnete Rückfahrt. Cara spielte mit, aber wir haben, was die Reiseplanung des nächsten Roadtrips angeht, einiges dazugelernt. Die Kleine braucht Platz, und mag es gar nicht, zu lange angeschnallt zu sein. Da bleiben nur mehr Pausen, oder ein groesseres Fahrzeug mit Kinderspielplatz.

    Also, am 29.01. ging’s nach Dargaville über Baylys Beach – Neuseelands längster zu befahrender Strand, auf dem wir 80km Hin und zurück wie die Bekloppten herum gerast sind. Das hat richtig Spaß gemacht! Vor allem Cara steht auf sinnloses Kurvenfahren am Strand.

    Dann ging’s weiter zum Tane Mahuta – Tāne Mahuta ist ein Kauri-Baum aus der Familie der Araukariengewächse. Er zählt zu den größten heute noch lebenden Bäumen und ist der größte bekannte Kauri-Baum. Mit 51,5 m Höhe und 13,77 m Umfang ist das ein ziemlich dicker Brummer. Der Baum befindet sich im Waipoua Forest. Benannt wurde er nach dem gleichnamigen Gott des Waldes Tāne Mahuta. Sein Alter liegt vermutlich zwischen 1250 und 2500 Jahren.

    Am nächsten Tag dann weiter zum Ninety Mile Beach, der eigentlich nur 60 Meilen lang ist, was nichtsdestotrotz immer noch ein sehr langer Strand ist. Nach dem einchecken im Hotel in Pukenui ging’s zu den Te Paki Sanddünen – bis zu 50 Meter hohen Dünen, den größten Dünen des Landes. Wir hatten von den Königs gleich mal so kleine Surfbretter bekommen, da die Dünen auch zum Sandboarden taugen. Klappte aber nicht, da die Bretter zum stumpf waren, oder wir zu schwer. Dann weiter Richtung Cape Reinga – dem nordwestlichsten Punkt der neuseeländischen Nordinsel. Hier treffen der Pazifische Ozean im Osten und die Tasmanische See im Westen aufeinander. Da Cara aber überhaupt keinen Bock mehr hatte, was nach dem Tag nur verständlich war, haben wir nur einen kurzen Blick auf den Leuchtturm und das Maori-Heiligtum – hier reisen die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits ab, geworfen und sind zurück zum Hotel.

    Der dritte Tag unserer Reise führte uns nach Paihia zum Waitangi Treaty Ground in der Bay of Islands – hier wurde 1840 der entscheidende Vertrag zwischen den Maoris und den Engländern unterzeichnet, welcher die Maoris zu Briten machte. Nach einem kläglichen Versuch mit unserem Kinderwagen eine Wanderung zu machen, fuhren wir weiter nach Russel. Nach einer Fahrt mit der Autofähre landeten wir endlich im Seaport Village, in dem wir, wie beim letzten Mal schon, von Baden (das ist