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    09. – 16.07.2011 Urlaub auf Tonga

    24. Juli 2011 // Kommentare deaktiviert für 09. – 16.07.2011 Urlaub auf Tonga

    Vom 9. bis 16.07. weilten wir auf Tonga, einer schönen Inselgruppe im Südpazifik.

    Bei Wikipedia liest man über Tonga folgendes: „Das Königreich Tonga (tongaisch: Pule’anga Fakatu’i ‘o Tonga) ist ein Inselstaat im Südpazifik, welcher zu Polynesien gehört. Der Archipel umfasst die 169 früher auch Freundschaftsinseln genannten Tongainseln, von denen nur 36 bewohnt sind, sowie die beiden Minerva-Riffe. Tonga ist der einzige Staat in Ozeanien, der nie von Europäern kolonialisiert wurde. Die Einwohner Tongas werden Tongaer genannt“. Das soll dann auch mal reichen, ihr könnt euch gerne selber schlau machen, was es sonst noch zu wissen gibt über das Land.

    Der Plan war, sich ausgiebig zu erholen und Janas Geburtstag standesgemäß in Ruhe zu feiern. Das alles scheint in einer Woche schwer möglich, aber wir haben unser Bestes gegeben.

    Die ersten zwei Tage haben wir in Liku’alofa Beach Resort, auf der Hauptinsel Tongatapu verbracht. Da gab es wenig zu sehen, wir haben aber trotzdem eine eintägige Tour gebucht, um uns nicht ganz so pauschaltouristisch vorzukommen und die Kirche besucht sowie die Blowholes besichtigt. Interessanterweise trifft man auf Tonga viele Deutsche, die dort ständig leben. So hatten wir das Glück, dass uns Hans-Jürgen in seinem Bus durch die Gegend kutschte und wir uns fast einen ganzen Tag lang seine teilweise brüllend komischen Geschichten anhören konnten. Der Mann hatte viel zu erzählen und wir haben uns keine Sekunde gelangweilt.

    Am dritten Tag setzten wir dann nach Fafa Island über, auf dem wir den Rest der Woche verbringen sollten. Da war es einfach nur schön, und genau so, wie man sich die Südsee immer vorgestellt hat. Weiße Sandstrände, viele Palmen, türkisfarbenes Meer und ein Himmel voller Blau.

    Die nächsten fünf Tage haben wir mit lesen, essen und trinken verbracht. Cara fand es anfangs langweilig, hat sich dann aber ihrem Schicksal ergeben und mit dem vielen Sand  gespielt oder verzweifelt Kokosnüsse eingesammelt um einen Kokosnussturm zu bauen. Am zweiten Tag auf der Insel haben wir noch eine Walüberwachungsfahrt gebucht, die auf einer weiteren, noch schöneren Insel endete. Schwertwale gab’s dann auch viele, aber schnorcheln mit den Giganten ging dann doch nicht. Das hatten wir ja eigentlich vor, aber man kann eben nicht alles haben. Die waren wirklich groß, und um ehrlich zu sein, wir haben gehofft, dass keiner erwähnt, dass wir jetzt ins Wasser dürfen. Ich für meinen Teil hätte gekniffen.

    Am 14.07. hatte Jana dann Geburtstag. Nach einer zuckersüßen Überraschung am Morgen haben wir auch diesen Tag wie alle anderen in vollen Zügen genossen.

    Am Samstag ging es dann auch ganz unspektakulär wieder zurück ins kalte Auckland. Wir haben uns nicht wirklich darauf gefreut, aber wenigstens ist der Winter wieder ein Stück kürzer geworden und wir haben nur noch drei Monate vor uns. Die haben heute Schnee angesagt, igitt!

    Hier noch ein paar Bildchen zum neidisch werden. Am besten schaut ihr euch die Bilder mit PicLens an.

     

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    18.12.2010 – 06.01.2011 Deutschlandtrip

    28. April 2011 // Kommentare deaktiviert für 18.12.2010 – 06.01.2011 Deutschlandtrip

    Hallo Ihr Lieben,

    es ist ja doch schon wieder eine Weile her, aber besser spät als nie… hier endlich die Fotos von unserem Deutschlandtrip. Der Bericht dazu wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen, abhängig davon, ob ich André dazu überreden kann, noch eine kleine Zusammenfassung zu schreiben.

    Wir hatten auf jeden Fall eine tolle Zeit in Cottbus, Nürnberg und Ederleben und uns super gefreut, dass ihr euch alle extra so viel Zeit für uns genommen habt. Es war wunderschön, euch alle wieder zu sehen.

    Viele liebe Grüsse aus dem herbstlichen Auckland.

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    10.-14.04.09 André in Japan

    14. April 2009 // 1 Comment »

    Manchmal glaubt man, man kennt schon alles, nichts könnte einen mehr überraschen, und dann muss man feststellen, dass es Überraschungen gibt, die man sich nicht wirklich hat ausmalen können. So ging es mir am 17.03. diesen Jahres. Das dies mein Geburtstag ist, wird dem einen oder anderen Leser nicht unbekannt sein. Das ich morgens, mitten in der Woche, faul im Bett lag und mir meine Frau einen kleinen Koffer brachte, dürfte hingegen wenigen bekannt sein. Lange Rede, noch längerer Sinn – ich bekam mein Geburtstagsgeschenk in einem Koffer geschenkt. Im Koffer waren allerlei Dinge wie Ohrstöpsel, ein Schreibblock nebst Stift, eine Augenbinde für den Flieger und, wie auch anders, Flugtickets. Janas Ziel war es nicht, mich endlich loszuwerden, sondern mich für 4 Tage nach Japan zu schicken, damit ich endlich einen schon länger gehegten Traum – ein Kirschblütenfest in Japan – in die Tat umsetzen kann. Wie es der Zufall will, wohnt ein Freund in Osaka, und was liegt da näher, als mich nach Osaka zu schicken, um mich der vertrauensvollen Führung von Chris anzuvertrauen. Nun ist die Geschichte, die Chris und mich verbindet, eine lange Geschichte, und die Pfade, die sie nahm, sind eigentlich einen weiteren Eintrag wert, der sicher einige Seiten umfassen wird. Aber ich habe gerade keinen Bock, darauf detailliert einzugehen. Nur so viel: Wir haben uns vor langer Zeit in Berlin kennen gelernt, und uns vor mehr als 6 Jahren aus den Augen verloren. Dann kam im letzten Jahr eine E-Mail von ihm, die besagte, dass er nun mit seiner Frau Miyuki in Japan lebt.

    Am 10.04. ging es dann morgens los. Mir fiel es etwas schwer, mich von meiner doch schon hochschwangeren Frau zu trennen, aber es war ja schließlich ihre Idee, und das südliche Japan ist, für den geografisch gebildeten Mitteleuropäer, nicht mehr als 2 Flugstunden von Shanghai entfernt. Ruhiger Flug mit der üblichen Stunde Verspätung, auschecken – in Japan werden bei der Einreise Fingerabdrücke genommen – und schon war ich in Japan. Chris wartete bereits seit einer Stunde, dann wurde erst einmal geraucht und die allgemeine Situation erläutert. Nach einigen Zugfahrten – es gibt 4 Bahnbetreiber in Osaka – landeten wir dann bei Chris. Mir ist leider entfallen, wo in Osaka das war, aber das lässt sich für den interessierten Leser durch nachfragen herausbekommen. Da Chris arbeiten musste, war ich für den späten Nachmittag auf mich allein gestellt. Nach kurzer Einweisung ging es zum Osaka Castle, einer schloßähnlichen Anlage im Herzen der Stadt. Errichtet irgendwann im 16. Jh. ist es heute wenig mehr als ein Berg mit ein paar Gebäuden drauf, aber ein paar sehr schönen Gebäuden. Und wenn man das erste Mal in Japan ist, dann ist vermutlich jeder Schloßberg ein Ereignis. Die Kirschblüte tat ein übriges zum positiven ersten Eindruck.

    Nun, nachdem meine erste Bergbesteigung beendet war, machte ich mich auf den Weg zu Chris ins Restaurant, wurde freundlcih durch den Hintereingang hereingelassen und genoß bei Bier und Pizza  (fragt nicht…) noch ein wenig lokale Live-Musik. Auf dem Heimweg dann noch in zwei Bars, bei Chris zu Hause noch etwas geredet, und dann endlich gegen halb drei ins Bett.

    Der nächste Tag fing auch wieder früh an, wir hatten ja schließlich einiges vor. Chris hatte zu meinem Glück volle vier Tage frei. Das gab uns eine Menge Spielraum und Zeit für einige Touren in die nähere wie auch weitere Umgebung von Osaka. Allerdings sei hier hinzugefügt, dass das Kirschblütenfest just zur Zeit meinen Aufenthaltes stattfand. Wer schon mal in Asien unterwegs war, und das auch noch an Feiertagen, hat eine ungefähre Vorstellung davon, was einen erwartet, wenn man sich im Kirschblütenverehrenden Japan an DEN Kirschblütenberg begibt. Yoshino liegt ca. 2 1/2 Stunden mit dem Zug von Osaka entfernt, aber diese 2 1/2 Stunden haben es in sich. Nach unserer Ankunft am Weltkulturerbeberg mit den heiligen Kirschbäumen liefen wir erst einmal ratlos umher, weil wir die vielen Menschenschlangen (Buswarteschlange, Bierwarteschlange, Seilbahnwarteschlange oder ganz einfach Softeiswarteschlange) nicht auseinanderhalten konnten. Aber Japan ist im Vergleich zu dem Land, in dem wir gerade leben, ein ordentliches Fleckchen, so das wir dann die Buswarteschlange fanden, uns anstellten und noch ein paar Meter den Berg rauf fuhren. Da angekommen hatten wir aber genug vom anstehen, und liefen naseweiß einfach los – Fehler!!! Oben angekommen gab es einen schönen Shinto-Schrein (Kimpo) – in seiner Einfachheit kaum zu überbieten –  etwas zu essen, und die Frage, wie wir es wieder runter schaffen können, da der Aufstieg einfach zu anstrengend war.

    Wie man den Bildern entnehmen kann, war es absolut traumhaft da oben. Allein die Tatsache, in Japan zu sein, war schon aufregend genug, aber dann auch noch zur Kirschblüte… Nach dem Abstieg, mit kurzem Zwischstopp im traumhaften Mizu-Wake-Schrein, ging es mit dem Zug wieder zurück in Richtung Osaka. Kurzer Zwischstopp in Imai-Zho, einer alten japanischen Dorfanlage, dann weiter Richtung Osaka.

    Nachdem meine Rückenschmerzen schier unerträglich wurden, habe ich mich von Chris nach zu einem Absacker (Kimchi, Algen und jede Menge Bier) in seiner Hausbar – Sumi’s Nest – überreden lassen. Schöner Tag!

    Ausschlafen, mit Jana telefonieren und schon ging es wieder los. Heute war Himeji, was zwischen Kobe und Hiroshima liegt, dran. Die Burganlage, die auch den Beinamen Shirasagi-jō trägt, was „Weißer Reiher“ bedeutet, wurde im 17. Jh. erbaut und ist die wohl schönste Burganlage Japans. Was man den Bildern evtl. nicht entnehmen kann, sind die Menschenmassen, die auch hier unterwegs waren. Nichtsdestotrotz ein echtes Highlight meines Aufenthaltes in Japan. Kirschbäume, soweit das Auge reicht, und der großartige Bau sind in jedem Fall einen Besuch wert. Das Softeis übrigens auch…

    Nach unserer Rückkehr nach Osaka war erst mal eine kurze Suche nach Geschenken für die Lieben zu Hause an der Reihe. Leider gibt es in China keine Fossil-Läden, so dass mir Chris mit seinem Hinweis, in Osaka gäbe es einen, den Mund wässrig machte. Den Laden haben wir gefunden, aber außer Uhren gab es da nichts weiter. Die Versorgungslage mit Ohrringen in Shanghai ist ja nicht so umwerfend, da nehme ich für Jana schon mal ein paar Stunden Suche auf mich. Kaffee, und dann Nudeln in Namba und dann schon wieder schlafen.

    Am vorletzten Tag ging es nach Kyoto. Leider war hier die Zeit viel zu kurz, um mehr von der Stadt zu sehen. Ich hoffe, die Bilder sprechen für sich. Interessant war vor allem, dass sich junge Japanerinnen mal für einen Tag als Geisha verkleiden, und dann so richtig Spaß daran haben, sich zu fotografieren, und fotografiert zu werden. Mal abgesehen davon, dass dies sicher jede Menge Spaß macht – nein, ich interessiere mich nicht für’s verkleiden – finde ich es, im Vergleich zu China, auch interessant, dass Japaner völlig unkeusch auf Kameras reagieren. Siehe „Eule“ weiter oben. Und nachdem ich ja mit meiner D90 noch keinerlei Erfahrungen sammeln konnte, war diese Reise auch sehr gut geeignet, mich mit meiner neuen Kamera anzufreunden. Leider habe ich die Bedienungsanleitung erst danach gelesen. Ich gelobe Besserung!

    Der letzte Tag war sehr entspannt und klang ohne weitere  Ereignisse aus. Chris brachte mich noch mit dem Bus bei strömendem Regen zum Flughafen, und schon war ich wieder weg. Fazit: Japan ist definitiv jede Reise wert. Danke Chris! Danke auch Miyuki, mit der ich leider viel zu wenig Zeit verbringen konnte, da sie zu sehr beschäftigt war.

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    Urlaubsbericht Neuseeland – 3. Woche

    25. Februar 2009 // Kommentare deaktiviert für Urlaubsbericht Neuseeland – 3. Woche

    09.02.2009 Montag

    Weiter geht es heute um das East Cape rum. Wir wollen nach Te Aroa zum östlichsten Punkt Neuseelands, aber vorher noch ein kurzer Stop in Tikitiki, um die schönen Schnitzarbeiten im Maoristil in der St. Mary’s Kirche zu bewundern.Der East Cape Leuchtturm liegt auf einem malerischen Aussichtspunkt über der Küste Neuseelands. Man erreicht ihn über eine schmale 21km lange Schotterpiste von Te Araroa aus, dann geht es dann zu Fuß den Berg zum Leuchtturm hinauf. Der Blick auf den Pazifik und die traumhafte Küstenlandschaft ist die Belohnung für alle Mühe, aber wir müssen aufpassen, dass es uns dort oben nicht einfach wegweht… Weiter geht es zum nur 30 Minuten entfernten Hicks Bay, wo wir ein paar entspannende Stunden am Strand geniessen bevor es wieder weiter geht. Wir fahren durch karge Landschaft auf die andere Seite des East Cape und jetzt geht es direkt am Wasser lang. Ein kurzer Zwischenstop in Rakkakore, wo eine hübsche Kirche auf einer Landzunge ins Meer hinein rage und dann entlang dem Bay of Plenty. Übermorgen müssen wir in Coromandel sein, deshalb fahren wir heute lieber ein bisschen mehr, damit die nächsten Tage nicht allzu anstrengend werden. Gegen 20 Uhr erreichen wir schliesslich den Papamoa Beach und checken im Top 10 Holiday Park ein. Ausgestattet mit einem Döner und chinesisches Fastfood von gegenüber fallen wir gleich erschöpft in unsere Kojen. Wir schaffen es nicht mal mehr kurz an den Strand.

    10.02.2009 Dienstag

    Eigentlich wollten wir heute den unendlich langen Strand von Papamoa geniessen, aber leider regnet es zum ersten Mal in unserem Urlaub. Wir ändern spontan unsere Pläne und fahren nach Te Arahoa. Im späten 19. Jahrhundert war Te Aroha als Kurbad bekannt. Thermalquellen und Mineralquellen und der einzige Geysir (Mokena) der Welt, der von heißem, kohlensäurehaltigem Wasser gespeist wird, befinden sich nahe dem Stadtzentrum. André bucht ein Romantikpaket und so geniessen wir das sprudelnde Nass in einem separaten Raum in einer Holzbadewanne bei Kerzenschein und Rosenblättern. Wunderschön entspannend und genau das Richtige an einem verregneten Vormittag. Voller Energie geht es weiter nach Thames. Eigentlich wollten wir nur einen kurzen Zwischenstop einlegen, aber das kleine Städtchen gefiel uns so gut, dass wir kurzerhand in einem malerischen alten kleinen Cottage eincheckten. Nebenan gab es wieder alkoholfreien Sekt und wir waren wieder einmal total zufrieden und glücklich. Was macht man bei Regen sonst noch? Wir entschieden uns, noch einmal ins Kino zu gehen zu „Australia“. Das Kino war sehr, sehr alt und wirklich interessant, was man vom Film nicht wirklich behaupten kann. Den restlichen Abend genossen wir bei Wein und Sekt auf unserer kleinen Veranda. Diese Nacht konnten wir nicht wirklich gut schlafen. Spukten in dem alten Cottage etwa Geister?

    11.02.2009 Mittwoch

    Heute geht es auf zu unserer letzten Station. Zwischenstop in Coromandel Town, wo wir noch ein paar Lebensmittel einkauften und Mittag aßen. Etwa 3 km noerdlich von Coromandel Town befindet sich die „Driving Creek Railway & Pottery“. Es handelt sich dabei um eine Schmalspur-Eisenbahn, die von privater Hand gebaut und betrieben wird. Zu diesem Arial gehoert auch eine Toepferei mit ueberraschenden Gegenstaeden. Mit dem Zug geht es eine Stunde durch den Regenwald, ueber Bruecken, Tunnels und Spitzkehren, zu einem Aussichtspunkt. Die Weichen werden vom Lokfuehrer mit der Hand umgestellt und auf dem Weg sieht man kleine Kunstgegenstaende mitten im Regenwald. Die Blicke auf die Kueste sind herrlich und die Sonne blitzt immer wieder durch das dichte Gruen des Waldes. Schliesslich schlengelten wir uns sehr zu Jana’s Freude über Dutzende Serpentinen und erreichten gegen 15 Uhr schliesslich Opito Bay, wo wir für die nächsten Tage ein kleines Ferienhaus gemietet haben und am Samstag Zeuge werden sollten, wie Wencke und Christian den Bund für’s Leben schliessen. Gut, das wir vorher eingekauft haben, denn der nächste Tante Emma Laden ist 10km Serpentinen entfernt.

    12.02.2009 Donnerstag & 13.02.2009 Freitag

    Wir verbringen die Tage mit Lesen, langen Strandspaziergängen, Fotoshooting und Nichtstun. Einfach herrlich. Freitag kommen wir doch nicht drumherum, zum Tante Emma Laden zu fahren, denn die Milch und die Sonnencreme neigt sich dem Ende.

    14.02.2009 Samstag

    Die Sonnencreme hätten wir gar nciht gebraucht, denn es schüttet wie aus Eimern. Und heute ist die Hochzeit….Gegen 14 Uhr lichtet sich der Himmel ein wenig und wir haben Hoffnung. 15 Uhr: der Regen hat aufgehört und einer Trauung am Strand steht nichts mehr entgegen. Der aufgeregte Bräutigam geht auf und ab bis schliesslich Wencke von ihrem Opa an den Strand geführt wird. Beide sehen wunderschön und sehr glücklich aus. Es folgt eine wunderschöne Trauung ohne Regen, aber kaum werden die Beiden zu Mann und Frau erklärt, setzt der Nieselregen wieder ein. Naja, Regen bringt bekanntlich Segen. Diese Erfahrung durften wir bei unserer Hochzeit schliesslich auch schon machen, deshalb steht die Ehe unter einem sehr guten Stern 🙂 Die eigentliche Feier findet oben auf einem Hüge mit fantastischem Ausblickl in einem regengeschützten Zelt statt und der Regen tat der Stimmung keinen Abbruch. Es war eine wunderschöne Hochzeit für ein wunderbares Paar.

    15.02.2009 Sonntag

    Ausgedehntes Frühstück aller Gäste mit dem frischgebackenen Ehepaar in der Leighton Lodge. Nachdem der Großteil der Gäste abreiste, fuhren wir mit dem verbleibenden Rest an den Nachbarstrand und versuchten, noch ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Am späten Nachmittag versammelten sich alle wieder bei den Leighton’s um die Reste zu vernichten. Ein sehr lustiger Abend…

    16.02.2009 Montag

    Unglaublich, unser Urlaub ist zu Ende. Heute abend sitzen wir schon wieder im Flieger nach Shanghai. Erst einmal müssen wir aber packen und auschecken. Das hat Jana übernommen, da André nach der gestrigen Vernichtungsaktion über „leichte“ Kopfschmerzen klagt. Anschliessend muss Jana sich dann alleine über die unzähligen Serpentinen quälen, bis wir schleisslich am Cathedral Cove angelangten. Die Cathedral ist eine riesige gewölbte Höhle, die die Landspitze zwischen zwei Buchten durchbricht und wir erreichten sie nach ca. 1 Stunde Fussweg. Wir geniessen noch eine Stunde lang das Rauschen des Meeres und blauen Himmel, bevor wir uns schweren Herzens auf den Rückweg nach Auckland machen. Neuseeland will uns den Abschied erleichtern, denn je näher wir Auckland kommen, desto stärker regnet es. Aber der Regen tröstet uns nicht wirklich und so sitzen wir schliesslich um 23:30 traurig im Flieger nach Shanghai, wo wir am nächsten Morgen um 7 Uhr bei üblichem Nebel landen.

    Fazit: wir hatten einen wunderschönen Urlaub und wir waren garantiert nicht zum letzten Mal in Neuseeland, denn es gibt noch so viel zu sehen!

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    Urlaubsbericht Neuseeland – 2. Woche

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    02.02.2009 Montag

    Nach einem herzzerreißenden Abschied von Baden mit dem Versprechen, das nächste Mal mit unserer kleinen Maus vorbei zu kommen, ging es erst einmal mit der Autofähre übers Wasser, um diesmal Jana die Serpentinen zu ersparen. Erster Zwischenstop war Kawakawa – eine knapp 1.500 Einwohner große Ortschaft, die durch Toiletten berühmt wurde. Toiletten, fragt ihr euch vielleicht??? Genau, denn Friedensreich Hundertwasser lebte dort einige Jahre seines Lebens und gestaltete 1997 hier die öffentliche Toilette des Ortes. Dann stand uns eine längere Fahrt nach Karekare bevor – den Piano Beach. Der schwarze Sandstrand wurde 1993 über Nacht zum Star, als Jane Campion einige Szenen des Films „Das Piano“ gedreht hat. Wunderschön… Spontan entschlossen wir uns, noch weiter zu fahren um morgen nicht so eine lange STrecke vor uns zu haben. Gegen 8 erreichten wir schliesslich Hamilton, checkten in einem kleinen Motel ein und verbrachten den Abend vor dem Fernseher bei „Mit Herz und Hand“ (The world’s fastest Indian). Schöner Film mit einigen wenigen Szenen in Neuseeland.

    03.02.2009 Dienstag

    Dienstag Morgens fuhren wir die restliche Strecke nach Taupo an den Taupo See – Neuseelands größten See, wo wir gegen 10 Uhr ankamen. Eine nette Unterkunft „Cascades“ direkt am See war schnell gefunden und dann hieß es nach einem Sprung in den Pool erst einmal Wäsche waschen. Das felsige Flussbett des Taupo Sees verengt sich 3 km weiter nördlich von Taupo von einer anfänglichen Breite von 100 Metern auf einen nur 15 m breiten Canyon. Hier stürzen die berühmten Huka Falls, die wir am Nachmittag besuchen, mit Macht 11 m in die Tiefe. An der Klippe ist das Wasser hell, eisblau, laut und gewaltig. Direkt gegenüber liegen die „Craters of the Moon“ [dt. Mondkrater] – ein aktives geothermisches Feld, wo es überall im Boden brodelt, dampft und zischt. Abends kochen wir selber und gehen zeitig schlafen, denn der morgige Tag wird sehr anstrengend.

    04.02.2009 Mittwoch

    Diesmal geht es sehr früh raus, denn wir wollen in den Tongariro Nationalpark, um das berühmte Tongariro Crossing zu bewältigen, die beliebteste Wanderstrecke Neuseelands. Der Tongariro Crossing führt auf 17 km vorbei an einer unvergleichlichen Vulkanlandschaft, die einen in seinen Bann zieht. Nach unserer Ankunft am Parkplatz fragten wir noch einmal nach, wie das mit dem Rücktransport wäre. Dummerweise gibt es keine Möglichkeit, nach der Überquerung wieder zurück zum Auto zu kommen. Also blieb uns nur, bis hoch zum Gipfel zu klettern und dann den gleichen Weg wieder zurück zu nehmen. Bei kühlen, wolkenverhangenen Wetter ging es dann auch los. Anfänglich ein schöner Weg, der sich dann aber als kapriziöses Miststück entpuppte. Dies lag jedoch auch teilweise an unseer stümperhaften Vorbereigung. Man geht halt nicht in Turnschuhen ohne Windjacke oder andere wetterfeste Bekleidung auf einen 2000m hohen Vulkan. Naja, am Ende wurden wir mit einer spektakulären Aussicht auf den Red Crater und die Emerald Lakes belohnt. Die letzten 5km hatte Jana wirklich zu kämpfen, aber wir haben es geschafft – Sonnenbrand inklusive. Zurück nach Taupo, indisch essen und total erschöpft ins Bett.

    05.02.2009 Donnerstag

    Wieder früh raus und auf gings nach Rotorua, das ca. 1.5h von Taupo entfernt liegt und für seine heißen Schwefelquellen berühmt ist. An den eigentümlichen Geruch muss man sich erstmal gewöhnen… Nach kurzer Hotelsuche und einem kurzen Spaziergang durch die Stadt machten wir uns auf zum „Polynesian Spa“, um unseren geschundenen Körpfern eine Erholung in den 9 Thermalpools zu gönnen. 41°C Wassertemperatur hielten wir allerdings nicht lange aus und so machten wir uns nach 2h wieder aus dem Staub. Abendessen gab es in der Tutanekai Street – der Restaurantstrasse Rotorua’s – und danach erstanden wir endlich nach langer Suche in einem kleinen Weinladen alkoholfreien Sekt für Jana.

    06.02.2009 Freitag

    Ausschlafen, dann gings zum Pohutu Geysir. Spektakuläre Landschaft und wieder brodelt und zischt es überall. Das war so anstrengend, das wir danach erst einmal schlafen mussten. Den Nachmittag nutzten wir für einen Spaziergang durch die Stadt. Vorbei am Ohinemutu-Dorf – ein Maori-Dorf mit seiner schönen alten Holzkirche, zum botanischen Garten und dem alten Badehaus. Nach einem leckeren Softeis fielen wir wieder todmüde ins Bett.

    07.02.2009 Samstag

    Wieder früh raus, da wir in den Wai-O-Tapu Thermalquellenpark wollten, um vor allem den Lady Knox Geysir zu bewundern, der jeden Tag um 10:15 mit Waschpulver künstlich ausgelöst wird. Dann eine kurze Toiur durch den Park und spontan strichen wir Waimangu Waimangu von unserer Liste, denn nun hatten wir genug von Geysiren. Statt dessen fuhren wir an den Blue Lake und den Green Lake. Sehr reizvolle Landschaft. Nach 2 Stunden Entspannung überkam uns die Sehnsucht nach einem weiteren leckeren Softeise und nach einem letzten Abendessen in Rotorua machten wir uns ans packen, denn morgen sollte es weiter an die Ostküste gehen.

    08.02.2009 Sonntag

    Mist, schon wieder verschlafen, dabei haben wir doch heute eine lange Strecke vor uns. Aber dank André’s hervorragenden Fahrkünsten erreichten wir trotzdem nach nur 2.5h Fahrt die erste Etappe: Napier. Napier gilt als eine der besterhaltendsten Art-Deco-Städte weltweit. Nachdem einem Erdbeben 1931 die Stadt komplett zerstörte, wurde sie komplett im Art-Deco Stil wieder aufgebaut. Es sollte eine Botschaft an die Menschen sein: Lasst uns eine neue Epoche beginnen. Wir haben uns auf Anhieb in dieses kleine gemütliche Städtchen verliebt und wären gern noch länger durch die Strassen geschlendert, aber nach einem Mittagessen in der Fussgängerzone mussten wir uns schon wieder auf den Weg machen. Weiter ging es Richtung Norden an der Küste des Pazifischen Ozeans zum Eastcape. Nach einem atemberaubenden Zwischenstop an einer Steilküste, die einfach perfekter nicht hätte sein können, kamen wir schliesslich gegen halb 6 in Tokumaru Bay an, wo wir uns in „Brian’s Place“ einquartierten. Auf Brians Empfehlung unternahmen wir einen Strandspaziergang zur Taverne, genossen leckere Burger zum Abendessen und liessen den Abend schliesslich auf Brian’s Terasse begleitet von Meeresrauschen ausklingen. Satt, zufrieden und glücklich schliefen wir ein. Perfekter kann das Leben kaum sein…

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    Urlaubsbericht Neuseeland – 1.Woche

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    Wie schnell 3 Wochen doch vorbei gehen können. Wir sind doch gerade erst losgeflogen, oder? Aber alles Schöne hat auch mal ein Ende und die letzten 3 Wochen waren wirklich einfach wunder-, wunderschön. Hier unser Reisebericht und jede Menge Fotos…

    26.01.2009 Montag

    Nach einem langen Flug – über 10.000km in 12 Stunden – kamen wir morgens gegen 7 Uhr in Auckland an. Wencke und Christian begrüssten uns mit einem niedlichen Willkommenspaket und halfen uns dabei, unsere erste Fahrt mit dem Mietwagen im Linksverkehr lebend zu überstehen. Diverse Bordsteinkanten später kamen wir heil bei den Beiden an und wurden mit einem üppigen Frühstück (inkl. Brötchen vom deutschen Bäcker) verwöhnt. Nachdem wir im Hotel gegenüber eingecheckt haben, machten wir uns gemeinsam auf den Weg in den Waitakere National Park mit einem tollen Wasserfall, damit uns der Jetlag nicht überfällt. Immer wieder unterbrochen von kurzen Schlafphasen fuhren wir dann weiter nach Devonport in die Victoria Street und schlenderten nach einem leckeren Abendessen beim Italiener Portofino durch die schöne Gegend mit alten Holzhäusern. Nach einem Zwischenstop im Supermarkt lieferten Wencke und Christian uns völlig erschöpft im Hotel ab und wir fielen sofort in einen Tiefschlaf.

    27.01.2009 Dienstag

    Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg, um die Hauptstadt zu entdecken. Entlang der Queens Street, durch den Albert Park, auf den SkyTower zum Sonnenuntergang…Erster Eindruck: ruhig, nett, freundlich und es kann sogar Spass machen, eine Strasse zu überqueren, wenn man nicht wie in China um sein Leben fürchten muss.

    28.01.2009 Mittwoch

    Wir haben uns auf den Weg in den Shakespear National Park gmeacht, ca. 1 Stunde von Auckland entfernt. Großartige Landschaft, Schafe und endlich mal wieder Kühe. Wir haben doch die unscheinbaren Dinge des Lebens zu schätzen gelern in China. Kurzer Zwischenstop am Red Beach, dann noch zum Supermarkt, um alle Zutaten für ein schmackhaftes Abendessen zu besorgen. Haben wir schon erwähnt, dass die Supermärkte hier toll sind – breite Gänge, super Angebot und sehr sauber! Anschliessend ging es lang jahrelanger Abstinenz ins Kino zu „Der seltsame Fall des Benjamin Button“. Super Film, nur leider gibt es auck in Neuseeland nur salziges Popcorn, was einem das Kino schon verleiden kann 🙁

    –> Strecke als Kartenansicht

    29.01.2009 Donnerstag

    Heute sind wir wieder durch die Stadt geschlendert und beschlossen dann, etwas für unsere kulturelle Bildung zu tun, und zum Auckland Museum zu fahren. Allerdings waren wir zu spät dran und es hätte sich nicht mehr gelohnt. Also gab es mal wieder einen Abstecher zu unserem Lieblingsort – dem Supermart – um noch ein paar Kleinigkeiten zum Grillen bei Wencke & Christian einzukaufen. Wir haben den Abend auf ihrer Terasse sehr genossen.

    30.01.2009 Freitag

    Vormittags schlendern wir durch den Stadtteil Parnell und besichtigen die St. Mary’s Kirche – eine der ältesten Holzkirchen. Danach starten wir einen erneuten und diesmal erfolgreichen Versuch, das Auckland Museum mit seinem weitläuftigen Park Auckland Domain zu besichtigen, das uns eher enttäuscht hat. Zurück in der Unterkunft hiess es Sachen packen, denn am nächsten Morgen sollte es Richtung Norden gehen. Den Abend beschlossen wir mit Wencke und Christian bei ein paar Drinks im Pub. Reichlich spät verabschiedeten wir uns von den Beiden für längere Zeit – das nächste Mal werden wir sie erst bei ihrer Hochzeit in 2 Wochen sehen.

    31.01.2009 Samstag

    Eigentlich wollten wir um 8 los, aber nachdem wir verschlafen haben, fuhren wir etwas gestresst schliesslich um halb 10 Richtung Norden. Einen ersten Zwischenstop legten wir in Warkworth ein, einem niedlichen kleinen Städtchen, das aussieht wie im Wilden Westen. Weiter gehts über Leight zum Goat Island Bay, wo es uns aber zwischen den ganzen Schnorchlern zu voll war. Lieber weiter an den Pakiri Beach – ein schöner langer Sandstrand mit jeder Menge Surfer. Nach einer kurzen MIttagspause ging es weiter zu den Wangarei Falls – ein filmreifer Wasserfall mit badenden Kindern. Über endlose S-Kurven, die Jana auf dem Beifahrersitz mit Blick auf den Abgrund in den Wahnsinn trieben, erreichten wir gegen 17 Uhr schliesslich Russel. Schnell war eine nette Unterkunft im Seeport Viallage gefunden, der Rezeptionist Baden beriet uns super über Ausflüge und Restaurants und überhaupt ist Russel sehr sehenswert. Das Abendessen liessen wir uns dann im „Gables“ schmecken – lecker, aber nicht gerade preiswert und nach einem Absacker auf unserer Terasse schliefen wir glücklich ein.

    –> Strecke als Kartenansicht

    01.02.2009 Sonntag

    Früh raus und ab zum Hafen. Erstmal noch ne Sonnenbrille und Hut gekauft und dann ging es mit der Fähre nach Paihia, um auf einem schönen Katamaran den Tag zu verbringen. Gleich nach dem Start konnten wir ein paar spielended Delfine aus der Ferne bewundern. Allerdings bemühten sich gleich 15 andere Boote darum, dieses schöne Bild durch ihre Anwesenheit zu zerstören. Vorbei an Waitangi, wo am 6. Februar 1840 Captain William Hobson, der Abgesandte der britischen Krone, und 45 Maori Häuptlinge den Vertrag von Waitangi unterzeichneten. In ihm ordneten sich die Maoris der britischen Krone unter, sie bekamen dafür den Schutz der Krone und wurden gleichzeitig britische Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten. Den Maoris wurde das Recht auf exclusive Nutzung all ihres Landes, ihrer Wälder, Fischgründe usw. zugesichert. Nur die Krone durfte Land von den Maoris kaufen. Dadurch sollte der Grundstückshandel in geordnete Bahnen geleitet werden, um zu vermeiden daß weiße Siedler die Maoris übers Ohr hauen. Mittags wurden Steaks auf dem Boot gegrillt und dann gings an einen schönen Strand mit dazugehöriger Insel zum allgemeinen Abhängen und Spazierengehen. Schliesslich ging es unter vollen Segeln zurück nach Paihia – traumhaft! Nach einem leckeren Abendessen beim Thai wurden ein paar Karten geschrieben, Lebensplanung aktualisiert und ein Gläschen Wein auf unserer Terasse genossen. Das Leben ist schön!!!!

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    Lebenszeichen

    6. Februar 2009 // 1 Comment »

    Hallo Leute,

    heute nun endlich ein erstes Lebenszeichen aus Neuseeland. Wir sind wie erwartet gut angekommen, haben uns eine Weile in Auckland aufgehalten und sind dann weiter Richtung Norden um dann wieder in den Süden zu fahren usw. usf. Fazit: Fangt schon mal an zu sparen – großartiges Land, großartige Leute und überhaupt fühlen wir uns gut aufgehoben im Kiwi-Land. Im Moment sind wir in Rotorua und fühlen uns wohl im schwefeligen Nebel aus der Unterwelt. Man kann hier sehr schön in heißen Thermalquellen baden, wenn man sich erst einmal an den fiesen Geruch gewöhnt hat. Wetter ist bombig, essen auch und überhaupt sind wir sehr zufrieden mit der Gesamtsituation.

    Seht selbst, was es zu sehen gibt…

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    Ein Traum wird wahr – Neuseeland wir kommen!

    24. Januar 2009 // Kommentare deaktiviert für Ein Traum wird wahr – Neuseeland wir kommen!

    Zu unserer Hochzeit haben wir uns vor allem Geld für unsere Hochzeitsreise gewünscht, um uns einen langjährigen Traum zu erfülen. Dieser wird jetzt wahr und wir werden vom 25. Januar bis zum 17. Februar in Neuseeland unterwegs sein. Nochmal vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass diese Reise möglich wird.

    Wir werden versuchen, zwischendurch mal einen Kurzbericht hier online zu stellen, also schaut ab und an mal vorbei. Bis bald.

    Jana & André

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    Hongkong & Macau – 25. bis 28.12.2008

    28. Dezember 2008 // 1 Comment »

     

     

     

    Da Janas Mutti und Bruder nun schon zum zweiten Mal in Shanghai waren, dachten wir uns, dass wir den beiden mal etwas mehr von China zeigen könnten, und haben uns für einen Kurztrip nach Hongkong entschieden. Wir waren ja schon da, uns hat’s richtig gut gefallen, also warum nicht noch einmal?

    Diesmal ging es über Shenzen, und dann mit dem Bus und der Bahn in die Stadt. Das war eine aufreibende Angelegenheit, da sich die Grenzstation als endlos lange Aneinanderreihung von Gebäuden erwies. Nach einigen Treppen und Kilometern waren wir dann aber doch im Zug, der uns sicher in die Stadt brachte. Da wir beim letzten Besuch nur Hongkong Island sahen, dachten wir uns diesmal, dass Kowloon eine gute Wahl wäre, um mal was anderes von der Stadt zu sehen. Nachdem wir das Hotel gefunden hatten, wurde aus diesem guten Vorsatz schnell eine böse Überraschung. Das „Hotel“ erwies sich als Absteige für alle möglichen Leute ungewisser Profession und Herkunft. Das wäre ja noch aktzeptabel gewesen, aber die Zimmer waren nicht das, was man uns bei der Buchung versprach. Keine Fenster, und der Geruch erinnerte mich frapant an den feuchten, dunklen Keller des 700 Jahre alten Hauses meiner seligen Großmutter im schönen Bautzen.Beim Betreten des „Bades“wurde ich schlagartig depressiv, da ich feststellen musste, dass die Kloschüssel selbst zum pinkeln zu hoch hing. Wir beschlossen, wider besseren Wissens, zu bleiben. Für jedes andere Zimmer in dieser Stadt, vor allem die mit einem Fenster, werden freche Preise verlangt. Da ist Geiz dann doch ein guter Ratgeber. Nachdem wir uns was für die Ohren kauften, war auch der unerträgliche Lärm aus dem Treppenhaus verschwunden. Gemütlicher wurde es dadurch aber trotzdem nicht.

    Der Rest des ersten Tages verlief ruhig. Nahrungssuche, Motivsuche, abendlicher Spaziergang am Wasser mit Lichtshow. Am nächsten Morgen zeitig raus, Frühstück organisieren und auf ging’s zum Shoppingmarathon. Jana brauchte dringend Schwangerschaftskostüme, und da waren wir in Hongkong genau richtig. Nachdem es fast Abend war, machten wir uns, bepackt mit Tüten und glücklich, dass sich alle Wünsche bezüglich Hosen, Oberteilen und sonstigem anpassungsfähigen Bekleidungsstücken erfüllt hatten, noch auf den Weg zum Peak. Das war schön, wie auch beim letzten Mal schon. Dann zurück, und hier verliert sich die brüchige Spur meiner Erinnerungen. Na ja, vielleicht gab’s da auch nichts weiter zu erinnern. Der nächste Tag sah eine Schiffsreise auf die sagenhafte Insel Macau vor. Das ließ sich leicht in die Tat umsetzen, und nach kurzer, ereignisloser Fahrt erreichten wir den Hafen von Macau. Der erste Eindruck blieb uns dann auch den ganzen Tag über erhalten – ein gesichtsloser Betonklotz am anderen. Und dabei dachten wir, das Macao, mit seinem alten portugisieschen Erbe, mehr zu bieten hat, als Hotelburgen und Casinos. Nichts da, nichts mehr übrig. Vielleicht waren wir auch am falschen Ende der Stadt, aber außer Menschen und ein paar künstlich wirkenden Altbauten gab es nichts. Wenn wir nicht im MGM gelandet wären, wäre auch dieser Tag nicht weiter erwähnenswert gewesen. Aber hier gab es ein großes Casino, und weil André ein kluges Bürschchen ist, wusste er auch, dass in einem Casino die Drinks bezahlbar und gut sind. Schließlich sollte man Spielern zumindest beim Genuß alkoholischer Getränke nicht auch noch das Gefühl geben, maßlos abgezockt zu werden. Dank Janas Spielerglück haben wir unseren Einsatz von 15 € am Roulettetisch verachtfachen können. Das hat leider unsere Spesen nicht decken können, aber wir hatten ein klein wenig das Gefühl, etwas von diesem Tag gerettet zu haben. Rückfahrt, böses Zimmer, gesichtsloser Schlaf.

     

    Der letzte Tag war mit Packen, Essen und der Fahrt zurück nach Shenzen verplant. Das ging alles recht unkompliziert. Wir waren trotzdem, nachdem wir gegen 22:00 Uhr zu Hause ankamen, total kaputt.

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    Urlaub auf Borneo – Teil 2

    8. Oktober 2008 // Kommentare deaktiviert für Urlaub auf Borneo – Teil 2

    Nach den vielen Abenteuern suchten wir noch eine Woche Entspannung, Strand und Unterwassererlebnisse auf Pompom Island.

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    Urlaub auf Borneo – Teil 1

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    … vom 25.09.2008 bis 08.10.2008 waren wir wieder einmal im Urlaub. Diesmal in Malaysia, auf Borneo. Einen Überblick über unseren Reiseverlauf findet ihr HIER.

    Damit ihr euch nicht noch länger gedulden müsst, hier schon einmal die ersten Bilder, während wir noch an dem Reisebericht feilen. Also bitte noch etwas Geduld mit uns.

    Die erste Woche wollten wir ein paar Abendteuer erleben und hatten eine Raftingtour, anschliessend ein Besuch der Orang Utangs und eine Dschugeltour geplant.

    Hier ein kurzes Video von Sepilok:

    Hier geht’s zum 2. Teil unseres Urlaubs: Urlaub auf Borneo – Teil 2

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    Auf geht’s nach Borneo…

    24. September 2008 // Kommentare deaktiviert für Auf geht’s nach Borneo…

    Wir sind noch dabei, die letzten Sachen in unseren Rucksäcken unterzukriegen, was sich aufgrund unseres Tauchequipments als nicht so einfach herausstellte. Aber jetzt haben wir es fast geschafft und in 10 Stunden sitzen wir schon im Flieger.

    Hier kurz unser Reiseablauf:

    25.9. Flug über Shenzhen nach Kota Kinabalu, Übernachtung bei Borneo Backpackers

    26.9. Kiulu River Water Rafting Tour, Übernachtung bei Borneo Backpackers

    27.9. Ausflug auf einer der Inseln des Tunku Abdul Rahman National Park

    28.9. Weiterflug nach Sandakan, Weiterfahrt zum Sepilok Nature Resort, um den Orang Utans einen Besuch abzustatten

    29.9.   Fahrt auf dem Kinabatangan River

    30.9.  Gomantong Caves, Übernachtung bei Sandakan Backpackers

    1.10.-07.10.  Weiterflug nach Tawau, Transfer nach Pompom Island

    7.10. Rückflug nach Kota Kinabalu, Übernachtung bei Borneo Backpackers

    8.10. Rückflug über Shenzhen nach Shanghai

    Dann verabschieden wir uns bis zum 8.10. und versprechen, nach unserer Rückkehr die Webseite schnellstens wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.

    Liebe Grüsse aus Shanghai von Jana & André

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    Jana unterwegs in Deutschland – 15.-30.August

    30. August 2008 // Kommentare deaktiviert für Jana unterwegs in Deutschland – 15.-30.August

    Bei unseren letzten Besuchen in Deutschland kam die Familie und die Freunde meist etwas zu kurz, deshalb habe ich mich entschieden, China für 2 Wochen den Rücken zu kehren und zur Abwechslung mal Urlaub in Deutschland zu machen. Die Zeit war wunderschön, wenn auch wieder zu kurz, trotzdem war ich froh, meinen wundervollen Ehemann nach so langer Trennungszeit endlich wieder in die Arme nehmen zu können.

    Nachdem mich meine Mama und mein Brüderchen in Berlin vom Flughafen abgeholt haben, hielt wir unterwegs in Teupitz an, um erstmal nach langer Abstinenz wieder gute deutsche Küche geniessen zu können.
    Am nächsten Abend habe ich mich dann mit Roberto, Kathleen, Marian, Mandy, Heiko, Sabrina und Chrissi im Gringos auf ein paar leckere Cocktails getroffen. Ich habe es so vermisst, abends mit allen zusammen zu sitzen und zu quatschen!

    Kathi, Steffen und Mattheo haben ihren Urlaub extra um einen Tag verschoben, damit wir auch ein bisschen Zeit zusammen haben. So haben wir uns erstmal auf einen leckeren Eisbecher getroffen und abends unsere Tradition wieder aufleben lassen, bei einem leckeren Gläschen Wein und ausgiebigen Gesprächen Lasagne zu kochen. Es war ein wundervoller Abend und es war so schön, meinen kleinen Cousin Mattheo wieder zu sehen, der inzwischen ja gar nicht mehr so klein ist.

    Sonntag haben wir uns auf der frisch erworbenen “Ranch” von Marian und Mandy getroffen und nach ausgiebiger Inspektion für gut befunden. Marian und sein Freund Micha haben sich einen Kahn gekauft, wie es sich für vorbildliche Burger gehört, und haben uns auf einen Ausflug mit Kaffee & Kuchen durch den wunderschönen Spreewald mitgenommen. Auch Roberto durfte seine Künste im Staken beweisen und hat diese Herausforderung vorbildlich gemeistert. Wir Mädels haben es einfach genossen, uns durch die Gegend fahren zu lassen und ich konnte von dem genialen blauen Himmel und den grünen Wiesen gar nicht genug bekommen.