• 29.01. bis 02.02.2010 – Auf Entdeckungstour im Norden

    9. März 2010


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    Nun endlich mal wieder ein Reisebericht! Zugebenermaßen fallen wir immer weiter zurück, wenn es um die Dokumentation unseres Neuseeland-Abenteuers geht, aber wie können wir all die Erlebnisse auch so schnell aufbereiten, wie sie über uns kommen? Denkt bloß nicht, dass unser Dauerurlaub hier nicht stressfrei ist, im Gegenteil. Wie auch immer, vom 29.01. bis 02.02. waren wir auf Tour im Norden der Nordinsel. Auch, um mal wieder in Russell vorbeizuschauen, wo es uns ja schon 2009 sehr gut gefallen hat. Das Wetter war traumhaft, bis auf die verregnete Rückfahrt. Cara spielte mit, aber wir haben, was die Reiseplanung des nächsten Roadtrips angeht, einiges dazugelernt. Die Kleine braucht Platz, und mag es gar nicht, zu lange angeschnallt zu sein. Da bleiben nur mehr Pausen, oder ein groesseres Fahrzeug mit Kinderspielplatz.

    Also, am 29.01. ging’s nach Dargaville über Baylys Beach – Neuseelands längster zu befahrender Strand, auf dem wir 80km Hin und zurück wie die Bekloppten herum gerast sind. Das hat richtig Spaß gemacht! Vor allem Cara steht auf sinnloses Kurvenfahren am Strand.

    Dann ging’s weiter zum Tane Mahuta – Tāne Mahuta ist ein Kauri-Baum aus der Familie der Araukariengewächse. Er zählt zu den größten heute noch lebenden Bäumen und ist der größte bekannte Kauri-Baum. Mit 51,5 m Höhe und 13,77 m Umfang ist das ein ziemlich dicker Brummer. Der Baum befindet sich im Waipoua Forest. Benannt wurde er nach dem gleichnamigen Gott des Waldes Tāne Mahuta. Sein Alter liegt vermutlich zwischen 1250 und 2500 Jahren.

    Am nächsten Tag dann weiter zum Ninety Mile Beach, der eigentlich nur 60 Meilen lang ist, was nichtsdestotrotz immer noch ein sehr langer Strand ist. Nach dem einchecken im Hotel in Pukenui ging’s zu den Te Paki Sanddünen – bis zu 50 Meter hohen Dünen, den größten Dünen des Landes. Wir hatten von den Königs gleich mal so kleine Surfbretter bekommen, da die Dünen auch zum Sandboarden taugen. Klappte aber nicht, da die Bretter zum stumpf waren, oder wir zu schwer. Dann weiter Richtung Cape Reinga – dem nordwestlichsten Punkt der neuseeländischen Nordinsel. Hier treffen der Pazifische Ozean im Osten und die Tasmanische See im Westen aufeinander. Da Cara aber überhaupt keinen Bock mehr hatte, was nach dem Tag nur verständlich war, haben wir nur einen kurzen Blick auf den Leuchtturm und das Maori-Heiligtum – hier reisen die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits ab, geworfen und sind zurück zum Hotel.

    Der dritte Tag unserer Reise führte uns nach Paihia zum Waitangi Treaty Ground in der Bay of Islands – hier wurde 1840 der entscheidende Vertrag zwischen den Maoris und den Engländern unterzeichnet, welcher die Maoris zu Briten machte. Nach einem kläglichen Versuch mit unserem Kinderwagen eine Wanderung zu machen, fuhren wir weiter nach Russel. Nach einer Fahrt mit der Autofähre landeten wir endlich im Seaport Village, in dem wir, wie beim letzten Mal schon, von Baden (das ist der Name des Hoteldirektors, auch wenn Baden nichts mit einem solchen gemein hat) bestens versorgt wurden. Nach einer Flasche Wein und einer riesigen Schüssel Fruchtsalat mit Eis auf der Terrasse konnten wir wunderbar schlafen. Cara hatte es sich im Bad gemütlich gemacht, da es da am ruhigsten war. Man muss flexibel sein mit einem Kind.

    Da es schon in der Nacht zum 02.02. regnete, und auch am nächsten Tag nicht aufhörte, sind wir am nächsten Morgen auf direktem Wege zurück nach Auckland gedüst. Schön war’s!

  • Neueste Kommentare

    • Kath sagt...

      1

      Wow!

      03/10/10 9:14 PM | Comment Link

    • JanaJ. sagt...

      2

      Diese Bilder ein Traum…und bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen in Deutschland schon fast eine Provokation!!!!!!!!!
      Ich freue mich das es Euch so gut geht. Ihr seht toll aus, was nicht nur am fotogenen Hintergrund liegt. Cara ist ganz schön groß geworden! und schaut sehr verschmitzt aus.
      LG Zora und ihre Bande

      03/12/10 2:59 AM | Comment Link

    • Ada sagt...

      3

      Da ist so schoen, wie die Bilder im Magazine…clean and not crowded…Cara sieht wie eine Maedchen aus jetzt:-)

      03/18/10 2:01 AM | Comment Link