• 05.-07.11.2010 Mit Wiebke unterwegs in den Marlborough Sounds

    16. Februar 2011

    Unsere liebe Freundin und Trauzeugin Wiebke hat sich ein Herz gefasst und kam uns im Oktober/November 2010 in Neuseeland besuchen. Nachdem wir in 2010 einiges an Stress zu bewältigen hatten war das mal eine mehr als angenehme Abwechslung. Sie hat uns ja auch schon zwei Mal in Schanghai besucht, und gehört daher zu unseren treuesten Fans. Schön, dass du da warst Wiebs, und wir hoffen, dass du es bald wieder schaffst!

    Da es mit den Besuchern immer etwas zu koordinieren gibt – wo treffen wir uns wann und passt das zu deinem/eurem Plan?, hatte auch Jana wieder großen Spaß am organisieren und jeder kam auf seine Kosten.

    André freute sich über den Besuch seiner besten Freundin, Jana rannte mit Listen herum und Cara war wie immer entweder gut oder schlecht gelaunt. Wiebke hat die Zeit  sehr genossen, auch wenn ich daran zweifle, dass sie es drei Wochen am Stück mit dieser Bande ausgehalten hätte.

    Der erste Ausflug nach Wiebkes Ankunft führte uns in die Marlborough Sounds. Das ist ein gutes Stück südlich von Auckland, weshalb wir einen Flieger nehmen mussten, um Wiebke, die bereits da irgendwo herumgurkte, zu treffen. Wir kamen im nächtlichen Nelson an, wurden von Wiebs in ihrem schicken Subaru Forester abgeholt und fuhren erst einmal 1 1/2 Stunden durch die Nacht. Das Wetter war eine echte Herausforderung beim Fliegen (Turboprop), am Boden gab es dann nur noch Hagelreste und wie gesagt stockfinstere Nacht. Im Häuschen angekommen wurde das Kind noch praktisch verpackt und schlafen gelegt, dann gab’s erst mal Bier und jede Menge Gesprächsstoff, da Wiebke ja bereits 2 Wochen alleine unterwegs war.

    Der nächste Tag war sehr gut verplant, so dass wir uns entspannt von Anakiwa aus in Richtung Picton auf den Weg machen konnten. Dort angekommen gab’s noch Kaffee und dann ging’s raus auf’s wilde Meer mit dem Ziel Resolution Bay.  Das war ein richtiger Wellenritt und wir waren froh, das heil überstanden zu haben. Dann ging’s weiter zu Fuß über ein paar Berge bei herrlichem Wetter bis zur Furneaux Lodge. Ich hatte Cara die ersten 7.5 km in der Kletterkraxe auf dem Rücken, dann Jana ca. 300 m und dann Wiebke noch mal 500 m, und schon waren wir in einem netten Lokal angekommen und konnten bei ein paar Gläsern Riesling die schöne Aussicht auf die Bucht genießen.

    Dann ging es per Schiff wieder zurück nach Picton und Anakiwa, wo wir uns in unserem netten Ferienhäuschen an Wiebkes Einkäufen labten und weiter Wein tranken. Nachdem wir restlos betrunken waren, legten wir uns schlafen und konnten uns am nächsten Morgen bei Kaffee und einem guten Frühstück auf die Rückfahrt nach Nelson vorbereiten.

    Nelson fanden wir, bis auf die Kathedrale, nicht sonderlich sehenswert, haben uns aber trotzdem bis zum Abflug ganz gut amüsiert. Wiebke musste zurückbleiben, da sie ja den Landweg, also die beschwerlichere Route, für ihre Anfahrt nach Auckland gewählt hatte. Nach tränenreichem Abschied am Flughafen haben wir den Flug verschlafen und kamen erschöpft, aber glücklich, wieder zu Hause an.

    Seht selbst, was wir für erachtenswürdig an diesem Wochenende halten…

  • Comments are closed.