• Wochenende in Peking

    1. Juni 2008

    Nachdem wir ja nun schon eine Weile in China leben, haben wir uns in letzter Zeit immer schwerer mit dem Gedanken getan, noch nicht in Peking gewesen zu sein. Da der Olympiawahnsinn immer mehr zunimmt, konnten wir eigentlich auch nicht länger warten bzw. hätten die Reise auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschieben müssen. Das wollten wir auf gar keinen Fall, also war eine Reise in die sagenumwobene 2te oder dritte, möglicherweise auch 4 Hauptstadt Chinas. Wie der Zufall es wollte, ist unser herzensguter holländischer Freund Jos kürzlich nach Peking umgesiedelt. Da wir auch große Sehnsucht nach ihm hatten, und er Bewohner einer geräumigen, nach westlichem Standard eingerichteten Mietwohnung ist, konnten wir also auch gleich das Problem der Übernachtung wie auch Frühstücksversorgung lösen, schließlich geht der Gastgeber einkaufen, und nicht der Gast. Das bringt ja auch einen finanziellen Vorteil, den man bei so einer Reise nicht vernachlässigen sollte. Nachdem Jana ihre 5minütige Reiseplanung abgeschlossen hatte, ging es also los. Der Flug verlief nicht erinnerungswürdig wie üblich, wir landeten also nervlich wie auch körperlich unbeschadet, allerdings im alten Terminal. Nach ereignisreicher Taxifahrt – André wollte den Taxifahrer verprügeln – kamen wir dann irgendwann bei Jos an, tranken eine Flasche Wein und schliefen umgehend ein.
    Der nächste Tag fing ähnlich entspannend an, wie der Abend aufhörte. Wir waren allerdings nicht auf “The Fog – Nebel des Grauens” eingestellt. Für das Wetter der Hauptstadt zeichnen teils Wüstenstürme, teils die zahlreichen Fahrzeuge verantwortlich. Sicher auch die nicht weniger zahlreichen, im Umland dampfenden, Fabriken. Aber das sollte uns nicht stören nach einem schönen Frühstück in der westlich eingerichteten Mietwohnung unseres lieben Freundes Jos. Der Plan für den Samstag stand schnell – Platz d. himml. Fr., Verbot. Stadt, Sommerpal. Das sollte auch reichen.

    Seht selbst…

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