• Hash Wochenende in Wuyishan – 14. bis 16. September

    16. September 2007

    Jana’s Papa ist für 2 Wochen zu Besuch in Shanghai und als halbprofessioneller Marathonläufer ist das die ideale Gelegenheit, ihn auf einen unserer berühmt-berüchtigten Hashes mitzunehmen. Dieses Mal war ein Flugzeug für die Anreise notwendig, denn der sogenannte Interhash sollte ein ganzes Wochenende in Wuyishan stattfinden. Hier sollten sich die Hashgruppen aus Peking, Taiwan und Hongkong mit uns Taiping Hashern zusammen tun und eine wunderbare Gegend geniessen.
    Wo Wuyishan genau liegt, haben wir erst nach unserer Rückkehr erfahren. Hier für euch ein Blick in die Karte:

    So fanden wir uns also am Freitag abend um halb 10 mit Gleichgesinnten auf dem Shanghai Flughafen ein und traten die Reise gen Süden an. Nach nur einer Stunde sind wir in einer anderen Welt gelandet. Kurz im Zimmer eingecheckt und dann ging es auf, die anderen Hasher beim Abendessen kennenzulernen…

    Samstag:

    Nach ausgiebigem Frühstück ging es dann los in die Natur. Bald waren die Läufer vorneweg und die Fussgänger zerstreuten sich. So kam es, dass wir Stunden inmitten grüner Natur und frischer Luft ohne nervige Autohupen, dröhnende Motorradgeräusche, klingelnde Handies und schreiene Chinesen in trauter Zweisamkeit verbrachten. Erstaunlich, wie wichtig einem solche Dinge nach 1.5 Jahren in China werden können.

    Nach fast 7 Stunden frischer Luft sind wir endlich am Ziel eingetroffen (waren nicht die Letzten, naja, aber die vorletzten) und durften uns ein kühles Bier gönnen. Kommentar von Jana’s Vater: “ Also ich warte hier schon seit über 2 Stunden auf euch!” Darauf gleich noch ein Frustbier! Anschliessendes Abendessen am Flussufer.

    Sonntag:

    Nach ausgiebiger Nachtruhe – den Morgenlauf haben wir beide ausfallen lassen – ging es los in das Naturschutzgebiet Wuyishan, welches zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Auch hier gab es wieder atemberaubende Landschaften zu sehen: Tempel, Flüsse, die sich durch die Felsen winden und natürlich viel Grün. Der Anschliessende Zirker fand an einem kleinen Strand des Flusses statt mit der Möglichkeit, auch Baden zu gehen. Diese haben wir allerdings aufgrund unserer Trödeleien (mussten ja schliesslich Fotos für Euch machen) verpasst und kamen grad noch rechtzeitig, um das letzte Bier abzukriegen. Anschliessend gings zum Abendessen und schon war wieder ein Wochenende in China uns vorüber gezogen.

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